Die freie (Theater)szene

Eine Definition der Freien Szene im Allgemeinen kann nicht eindeutig sein, muss vielmehr ambivalent bleiben. Sie ist kein homogenes Gebilde, umfasst vielmehr Kulturinitiativen in den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Performance, Installation, Radio, bildender Kunst und Multimedia Art. Zur Freien Szene zählen sogar Beratungs- und Service- einrichtungen. Selbst Gastronomiebetriebe können frei von üblichen Konventionen ausgerichtet sein. … „Die freie (Theater)szene“ weiterlesen

Das Bilderhaus in Gschwend

Im Jahr 1987 begann eine Gruppe engagierter Kulturschaffender, ein erlesenes Kulturprogramm für den Schwäbischen Wald zu entwickeln. Seitdem bietet das Bilderhaus Gschwend ein abwechslungsreiches und außergewoöhnliches Kulturprogramm, in dessen Kontext Geistesgrößen unserer Zeit eingeladen werden – Philosophen, Wissenschaftler und Politiker treten in thematischen Vortragsreihen in den Dialog mit den Zuhörern. Junge, internationale Musiker, Geistesgrößen und … „Das Bilderhaus in Gschwend“ weiterlesen

Das Hotel Anne-Sophie

Ein Haus, in dem Behinderte und Nichtbehinderte sich gemeinsam erfolgreich um das Wohl der Gäste kümmern – diese faszinierende Idee hatte Carmen Würth, längst bevor an das heutige Modethema Inklusion auch nur gedacht wurde. Und die Ehefrau des Unternehmers Reinhold Würth, selbst Mutter eines behinderten Sohnes, setzte die Idee mit dem „Hotel-Restaurant Anne-Sophie“ im Herzen … „Das Hotel Anne-Sophie“ weiterlesen

Ein Werkstatt-Gespräch

Vor kurzem besuchte ich die Geigenbauwerkstatt von Hieronymus Köstler in Stuttgart, beheimatet in einer großen Altbauwohnung. Und schon beim Eintreten liegt der Geruch von Holz und Harz in Luft. Ein Blick in Werkstatt gewährt dann Einblicke in einen außergewöhnlichen Berufszweig: Auf großen Holztischen liegen Messer, Spatel, Zwingen verschiedenster Art, Schleifpapier, kleine Tiegel und Töpfe mit … „Ein Werkstatt-Gespräch“ weiterlesen

Klang als Naturereignis

Helmut Lachenmann gehört zu den Symbolfiguren des musikalischen Modernismus; seit über 40 Jahren fungiert er mit seiner differenzierten Klangwelt als Vorbild für eine ganze Generation von Komponisten und Kunstschaffenden. Und er hat unsere Hörgewohnheiten und unser Denken über Musik grundlegend verändert. Wie viele seiner Kompositionskollegen hatte es auch Helmut Lachenmann zunächst nicht leicht, Publikum und … „Klang als Naturereignis“ weiterlesen

Private Kulturförderung

Immer mehr Kommunen klagen über zusätzliche Kosten und leere Kassen. Es muss gehaushaltet und das Wenige öffentlichkeitswirksam und gesellschaftsfreundlich angelegt werden. Und so fließt das knappe Geld zuallererst in Bereiche wie Infrastruktur und Soziales. Die Förderung von Kunst und Kultur kommt in den Gemeinderatsitzungen zwar als wichtiges Thema vor, steht aber, wenn es um die … „Private Kulturförderung“ weiterlesen

Das Wilhelm-Hauff-Museum in Honau-Lichtenstein

Am Rande der Schwäbischen Alb gelegen nutzt das Museum und die Ausstellung die Blickverbindung mit dem Schloss Lichtenstein sowie die Lebenskraft von Hauffs Märchen und präsentiert den Schriftsteller und sein Werk in vier Abteilungen: „Phantastischer Erfolg: Kurz gelebt und viel geschrieben“, „Historische Phantasie: Ein Buch, Ein Land, ein Fürst“, „Versteinerte Phantasie: Ein Schloss, wie es im Buche … „Das Wilhelm-Hauff-Museum in Honau-Lichtenstein“ weiterlesen

„Mein Bruder macht beim Tonfilm
die Geräusche“

Früh am Morgen: Der Wecker meldet sich in aggressivem Ton – der sanftere Weckruf ist dem Wochenende vorbehalten. Im Radio erklingt das markante Erkennungsjingel des Haussenders, die Mikrowelle erklärt bestimmt aber harmonisch, die Brötchen sind fertig aufgebacken. Die Orangensaftflasch verursacht beim Öffnen einen ganz individuellen Klang, das Knackgeräusch beim Anbeißen eines Würstchens wird zum Alleinstellungsmerkmal … „„Mein Bruder macht beim Tonfilm
die Geräusche““
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Frank Molliné über seinen ganz
persönlichen Kunstsammelvirus

Seit seiner Kindheit fasziniert Frank Molliné die Welt der Kunst. – Heute ist der Stuttgarter Unternehmer leidenschaftlicher Kunstsammler und unterhält eine eigene Galerie. Die Sache mit dem Kunstsammeln begann, sobald ich eigenes Geld verdiente. Zu Hause waren wir acht Kinder, die aus Sicht meiner Eltern wohl für nicht gerade wenig Trubel in dem kleinen Haus … „Frank Molliné über seinen ganz
persönlichen Kunstsammelvirus“
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Die Macht des Worts

Kaum eine andere Kunstsparte vermag es direkter und unmittelbarer, in Dialog mit seinem Publikum zu treten. Ihre Protagonisten und Akteure beobachten und sezieren gesellschaftliche Strömungen und Entwicklungen und gehen ihnen mit künstlerischen Mitteln auf den Grund. Der Vorhang hebt sich und auf den Brettern, die die Welt bedeuten, entfalten sich Vergangenheit, Gegenwart, Visionen der Zukunft … „Die Macht des Worts“ weiterlesen