Ulrich Kienzle

Allein im ersten Halbjahr des Jahres 2017 kamen auf der zentralen Mittelmeer-Route 1.850 Flüchtlinge ums Leben. So schockierend diese Nachricht ist, sie fügt sich nahtlos ein in die Geschichte einer tragischen Nachbarschaft: Seit Jahrhunderten verbindet Europa und die arabische Welt eine tödliche Nähe. Ulrich Kienzle reflektiert dies jetzt in seinem neuen Buch und analysiert die Ereignisse im Nahen Osten. Er blickt zurück in die Geschichte, berichtet von seiner Zeit als Nahost-Korrespondent – und von seinen aktuellen Reisen. Denn auch mit seinen 81 Jahren bereist er noch immer regelmäßig die Länder dieser Region. So gelingt ihm auf faszinierende Weise, das Chaos im Orient begreifbar zu machen. Elf Länder. Elf Menschen. Geschichten, die berühren. Ergänzt durch Fotos von Stefan Nimmesgern bietet dieses Buch (erschienen bei sagas edition und ab Ende September im Buchhandel erhältlich) Orientierung im orientalischen Chaos.


ULRICH KIENZLE
»Noch Fragen, Kienzle?« Diese Frage seines Partners Bodo Hausers im ZDF-Magazin »Frontal« machte aus dem Top-Journalisten eine TV-Legende. Ulrich Kienzle begann seine TV-Karriere beim SDR in Stuttgart. Er berichtete für die ARD aus dem Nahen Osten, leitete bis 1993 die ZDF-Hauptredaktion Außenpolitik und moderierte das ZDF-»auslands-journal«. Als einer der ersten westlichen Journalisten interviewte er Anfang der 1970er Jahre den damals jungen Rebellen Muammar al-Gaddafi – und als letzter westlicher Journalist den Irakischen Diktator Saddam Hussein.

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