DIE FANTASTISCHEN FÜNF

Von März bis Juli 2018 am Stuttgarter Ballett

Der Ballettabend DIE FANTASTISCHEN FÜNF ist zugleich Abschiedsgeschenk für Ballettintendant Reid Anderson und eine aufregende Präsentation der choreographischen Vielfalt des Stuttgarter Balletts.

Zu den Grundpfeilern der Intendanz Reid Andersons gehörte es, Uraufführungen zu beauftragen, Talente zu entdecken und choreographischen Nachwuchs zu fördern. Über die Jahre hat er eine ganze Riege einzigartiger choreographischer Stimmen auf den Weg gebracht, deren künstlerisches Potential vor kreativer Kraft sprüht. Fünf davon, die ihm besonders am Herzen liegen – Marco Goecke,  Katarzyna Kozielska, Louis Stiens, Roman Novitzky und Fabio Adorisio – kreieren für diesen Ballettabend im Schauspielhaus neue Stücke.

Marco Goecke, von Anderson 2005 zum Hauschoreographen des Stuttgarter Balletts ernannt, sorgte mit seiner einzigartigen, kompromisslosen Tanzsprache einst für Aufruhr in der Tanzwelt. Nun gehört er zu den anerkanntesten Choreographen der Gegenwart und wird von internationalen Compagnien beauftragt. Für das Stuttgarter Ballett kreierte er bereits 13 Choreographien.

Katarzyna Kozielska, die schon mehrere erfolgreiche Arbeiten für das Stuttgarter Ballett kreiert hat – zuletzt Dark Glow im Stuttgarter Opernhaus – ist bekannt für ihren selbstbewussten, modernen und pointierten Umgang mit der klassischen Tanzsprache.

Louis Stiens, der schon während seiner Ausbildung zum Tänzer mit dem Choreographieren begann, hat mittlerweile fünf Stücke für das Stuttgarter Ballett kreiert und seine Arbeit als Choreograph auch über die Theaterbühne hinaus an Orte wie die Liederhalle Stuttgart, den Treffpunkt Rotebühlplatz, den Projektraum LOTTE oder die Porsche-Arena getragen.

Roman Novitzky ist eines der choreographischen Glanzlichter der vergangenen Noverre-Abende und besticht durch seine gleichermaßen intelligenten wie humorvollen Stücke. Insbesondere seine zweite Arbeit für die Noverre-Gesellschaft, Are you as big as me?, wurde zum Kulthit und begeisterte das Publikum in Deutschland wie Japan. Auch sein Cello contra bass wurde mit großem Erfolg ins Repertoire des Stuttgarter Balletts übernommen.

Fabio Adorisio kreiert seit 2013 eigene Stücke und gehört zu den Nachwuchschoreographen, die sich bei den Junge Choreographen-Abenden der Noverre-Gesellschaft besonders hervorgetan haben. Seither entstanden weitere eindrückliche Choreographien, unter anderem Herbst in Die Vier  Jahreszeiten (für die John Cranko Schule), Left behind (für die Aktion Weihnachten) und Blind Thought (für das New Yorker Choreographic Institute).


Weitere Infos, Termine und Karten:
www.stuttgarter-ballett.de

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