Mackie Messer

Regisseur und Autor Joachim A. Lang verbindet seine Interpretation des Dreigroschenstoffes mit der turbulenten Entstehungsgeschichte von Brechts Filmtreatment und führt den Zuschauer ins Berlin der wilden 20er Jahre. Der Tanz auf dem Vulkan, Weltwirtschaftskrise, Massen-arbeitslosigkeit und aufkommender Faschismus bieten den Rahmen für den Dreigroschenfilm. Diese Rahmenhandlung ist eine Art Making of eines Films, der bis heute nie gedreht wurde. Sie zeigt den Versuch, einen Film in Konfrontation mit der Filmindustrie zu machen, die Dreigroschenhandlung dagegen zeigt den nicht gemachten Film. Sie entführt in ein Kunst-London um 1900 zum legendären Gangsterboss Mackie Messer und zu seinem Kampf mit dem Bettlerkönig Peachum. Vieles ist anders als in der Oper, moderner, gesellschaftskritischer mit einem überraschenden Schluss…
Bild: v.l.n.r. Joachim Król, Christian Redl, Godehard Giese, Claudia Michelsen, Lars Eidinger, Regisseur Joachim A. Lang, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung / nicht auf dem Bild: Robert Stadlober, Peri Baumeister, Britta Hammelstein, Meike Droste, Max Raabe.
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