Vom Deutschen Idealismus
zur deutschen Romantik

Unter dem Titel „Geschichte, Dialektik und Poesie“ befasst sich die diesjährige Philosophische Sommerwoche der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Tagungshaus Weingarten vom 29. Juli bis 1. August vier Tage lang mit der Philosophie des 19. Jahrhunderts. Auf dem Programm stehen elf Vorträge zu namhaften deutschen Philosophen von Kant und Fichte über Hegel und Schelling bis hin zu Schopenhauer und Nietzsche. Die deutsche Romantik wird unter anderen vertreten durch Hölderlin, Friedrich Schlegel und Franz von Baader.
Johann Gottlieb Fichte, so heißt es im Einladungsflyer dazu, ging es mit seiner „Wissenschaftslehre“ um eine Vertiefung und Radikalisierung des Begriffs der Freiheit bei Immanuel Kant: „Die Freiheit sollte nicht bloß träge Reaktion sein, sondern tätige, weltgestaltende Aktion durch die bewusste, aber auch unbewusst wirkende produktive Einbildungskraft des Ichs.“ Die Romantiker strebten demgegenüber danach, die entzauberte Welt wieder zu „romantisieren“ und „in der Natur ein Mysterium zu entdecken“. Mit ihrer „Poetisierung der Wirklichkeit“ bekämpften sie die Gefahr des „modernen Nihilismus“, des Gefühls der Sinnlosigkeit der Welt, das sich dann vor allem im 20. Jahrhundert einstellte.
Integraler Bestanteil der Sommerwoche ist wieder ein Öffentliches Konzert in der Basilika von Weingarten am Montag, 29. Juli, um 19.30 Uhr. Die Sängerin Viktoria Eschenfelder und der frühere Domorganist Wolfram Rehfeldt (beide Rottenburg) präsentieren Arien und Orgelspiel aus der Romantik. Zu dem Konzert sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Weitere Info & Anmeldung : www.akademie-rs.de
und unter folgendem Link

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