Enzo Eneas Baummuseum am Zürichsee und temporäres Waldprojekt
in Klagenfurt

«FOR FOREST»: Größte Kunstintervention Österreichs -Enzo Eneas temporärer Wald in Klagenfurt

Der international renommierte Landschaftsarchitekt Enzo Enea setzt im Wörthersee-Stadion in Klagenfurt ein Zeichen für den Erhalt von Natur- und Grünflächen in unserem Lebensumfeld. Das Großprojekt (09.09.-27.10.) wird initiiert von Klaus Littmann Projects. Ausgangspunkt für die Intervention war eine Zeichnung des österreichischen Künstlers Max Peintner. Die Bäume suchte Enea nach dem Vorbild des Kärntner Mischwaldes aus. Von den Stadionrängen aus können die Zuschauer die Bäume auf dem Feld, wo sonst gespielt wird, täglich von 10 bis 22 Uhr bestaunen. Der Eintritt ist frei.

Kunstintervention Klagenfurt © Enea Landscape Architecture
Enzo Enea © Enea Landscape Architecture
Max Peinter @ Enea Landscape Architecture

Enzo Enea gilt als Experte für zukunftsweisende Grünflächenplanung. Welchen Mehrwert leistet die Natur für das Lebensumfeld des Menschen? Wie müssen Wälder heute aussehen, um u.a. der Bedrohung durch den Klimawandel gewachsen zu sein? Das sind Fragen, mit denen sich der international tätige Landschaftsgärtner Enzo Enea in seiner Arbeit täglich auseinandersetzt. Sie bilden auch den Hintergrund zu der Installation FOR FOREST in Klagenfurt.

Sylvie Fleury, Mushrooms, 2013 © Enea Landscape Architecture

2010 eröffnete Enzo Enea auf mehr als 75.000 Quadratmetern in Rapperswil-Jona, am oberen Ende des Zürichsees ein einzigartiges Baummuseum. Seit mehr als 20 Jahren sammelt er hier ausgefallene, charaktervolle Bäume. Inzwischen umfasst seine Sammlung neben über 1.000 Pflanzen, Gewächsen und Bäumen auch über 30 Skulpturen und Installationen herausragender zeitgenössischer Künstler. Darunter finden sich u.a. Werke von Jean Dubuffet, Sylvie Fleury, Stella Hamberg, Elmar Trenkwalder und Martin Kippenberger. Gerade hat Enea auf der Art Basel die beiden Bienenhäuser von Olaf Nicolai (Maisons des Abeilles, Entwurf Sauerbruch Hutton, I und V) erworben. Als Neuzugang sind seit Juli auch zwei Skulpturen des spanischen Künstlers Manolo Valdes (Infanta Margarita, 2009 und Flore, 2017) zu bewundern.

Adresse des Baummuseums:
Buechstrasse 12, 8645 Rapperswil-Jona, Schweiz

Öffnungszeiten des Baummuseums:
Mo – Fr, 9 Uhr bis 18 Uhr, Sa, 10 Uhr bis 17 Uhr
https://enea.ch

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