Die Welt neu geordnet – Schätze aus der Zeit Napoleons

Napoleon Bonaparte, dessen Geburtstag sich 2019 zum 250. Mal jährt, ordnete die europäische Welt in vieler Hinsicht neu. Dies nimmt das Schmuckmuseum Pforzheim zum Anlass für eine Sonderausstellung zur neuen Art des Schmucks und der Mode, die die napoleonische Zeit prägten. Es sind der Klassizismus als »Stil der Revolution« sowie der dekorative Empire-Stil, die sich in ganz Westeuropa bis nach Russland ausbreiteten.

Brosche mit Porträt-Kamee Napoleons Achat, Diamanten, Silber, Gold Nicola Morelli,
frühes 19. Jh. Albion Art Collection, Tokyo

Die Wertvorstellungen der Aufklärung verlangten nach einer Ästhetik der Vernunft. Sie traf auf den Geschmack eines erstarkenden, selbstbewussten und gebildeten Bürgertums und bestimmte alle Bereiche der Kultur – von Architektur über Malerei, Möbel, Kleidung und Schmuck bis hin zu Literatur und Musik. Die bildende Kunst hatte den Geistesadel zu schaffen, um mit der Tradition des Geburtsadels zu brechen. Im Zuge der kaiserlichen Herrschaft Napoleons entfaltete der Empire-Stil seine repräsentative Pracht. Mit Arbeiten von Chaumet, dem Hofjuwelier Napoleons, wird auch Schmuck aus seinem Umfeld zu sehen sein.

Halsschmuck, Deutsch (?), um 1820. Angeblich aus dem Besitz von Marie Louise, der zweiten Gemahlin Napoleons © Schmuckmuseum Pforzheim, Foto Petra Jaschke

Weitere Informationen unter www.schmuckmuseum.de
Öffnungszeiten: Di bis So und feiertags 10 bis 17 Uhr (außer Hl. Abend und Silvester)

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