„Buchbesuch“

Wenn persönliche Begegnungen auf Buchmessen und Lesungen weiter nicht möglich sind, dann laden zwei Redakteurinnen die Schriftstellerinnen und Schriftsteller zu sich nach Hause ein. …

Im siebenteiligen Literatur-Podcast „Buchbesuch“ suchen Wiebke Porombka und Miriam Zeh als Gastgeberinnen die unmittelbare Begegnung und plaudern mit ihren Gästen in privater Umgebung nicht nur übers Bücherschreiben.

Am Küchentisch oder auf dem Sofa der Gastgeberinnen sitzen sieben Autorinnen und Autoren, im Gepäck ihre jüngsten Bücher. Krimiautorin Zoë Beck, die eine Dystopie über eine vielleicht gar nicht so ferne Zukunft geschrieben hat, in der eine Gesundheitsapp das Leben überwacht; Jakob Hein, der Einblicke in den Alltag einer psychiatrischen Praxis gibt und mit Klischees aufräumt, während Kristof Magnusson in einer Satire den Kunstbetrieb aufspießt. Kamala Dubrovnik arbeitet an ihrem ersten Roman, Alexa Henning von Lange versetzt sich in eine rebellische Königstochter aus dem 16. Jahrhundert, Volker Kutscher durchkämmt mit seiner Hauptfigur das olympische Berlin von 1936 und Kathrin Röggla entwirft auf 60 Seiten ein Panorama unserer heutigen Gesellschaft.

Bei Kaffee, Raclette oder Rotwein erzählen die Schriftstellerinnen und Schriftsteller von der Entstehung ihrer Werke, was das mit ihnen zu tun hat und lassen das Gespräch auch in unvorhersehbare Richtungen laufen. „Buchbesuch“ erinnert an ein angeregtes Tresen-Gespräch nach einer guten Lesung. Die neue Serie der Literaturredaktion nimmt die Hörerinnen und Hörer noch näher heran an die Schreibenden, die man in Zeiten des Abstands so selten auf Bühnen und im entspannten Gespräch nach dem Auftritt erleben kann.

Ab dem 12.Februar sind alle sieben Folgen abrufbar in der Deutschlandfunk Audiothek App, im Podcastfeed der „Lesart“ oder auf deutschlandfunkkultur.de/buchbesuch

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