Hausfestspiel mit Serenaden
im Internet

vision string quartet (c) Tim Kloecker

Endlich einmal wieder Musik aus dem Festspielhaus Baden-Baden live genießen: Vom 17. bis 20. Februar 2021 wird dies beim Streaming-Festival „Hausfestspiel“ möglich. Die Abendmusiken mit Christian Tetzlaff (Violine), dem vision string quartet, Tenor Julian Prégardien und Sopranistin Olga Peretyatko beginnen immer um 20.15 Uhr und sind kostenfrei im Internet zu sehen.
„In Baden-Baden sprießen die Krokusse unter der Schneedecke, und auch wir möchten aus dieser wunderbaren Stadt ein Signal der Hoffnung aussenden“, sagt Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa. Das Streaming-Festival bringt die Atmosphäre des Festspielhauses in die Wohnzimmer. Benedikt Stampa: „Wenn die Musikliebhaber noch nicht wieder zu uns kommen können, kommen wir zu ihnen. Die ausgewählten Werke stehen stellvertretend für viele musikalische Geschichten, die in Baden-Baden geschrieben wurden. Wir pflegen die in Baden-Baden traditionell oft beschrittenen künstlerischen Brücken nach Frankreich. Wir kehren zurück in die Salons der Romantik und zur Musik Robert Schumanns, die einst durch Clara Schumann und Pauline Viardot-Garcia in der Stadt zum guten Ton gehörte. Schließlich blicken wir in die Zukunft des Genres Streichquartett und haben mit Julian Prégardien und Olga Peretyatko zwei Hoffnungsträger der Oper zu Gast.“

Christian Tetzlaff (c) Georgia Bertazzi

Den Auftakt des viertägigen Festivals im Internet macht am Mittwoch, 17. Februar 2021 der Geiger Christian Tetzlaff. Er wird die Sonate in A-Dur für Violine und Klavier von Cesar Franck interpretieren.

Der in Frankfurt geborene Tenor Julian Prégardien singt am Donnerstag, 18. Februar 2021 Robert Schumanns Liederzyklus „Dichterliebe“, mit Texten von Heinrich Heine. Er wird von Éric Le Sage (Klavier) begleitet.

Julian Pregardien, 2020 (c) www.peterrigaud.com

Das vision string quartet (Freitag, 19. Februar 2021) gehört zu den erfolgreichen jungen Streichquartetten in Europa. Mit Auszügen aus dem Streichquartett F-Dur op. 35 von Maurice Ravel und Eigenkompositionen aus den Genres Jazz, Pop und Rock erobern Jakob Encke (Violine), Daniel Stoll (Violine), Sander Stuart (Viola) und Leonard Disselhorst (Violoncello) erstmals die Festspielhausbühne. Sie wären in dieser Saison im europäischen Förderprogramm „Rising Stars“ unterwegs. Derzeit brechen die meisten ihrer lang erhofften Debüts einfach weg.
Olga Peretyatko (Sopran) singt zum Abschluss des „Hausfestspiels“ ein Tschaikowsky-Liedprogramm am Samstag, 20. Februar 2021, um 20.15 Uhr.

Olga Peretyatko (c) Daniil Rabovsky

Die Sängerin feierte auch in Baden-Baden bereits große Opernerfolge. Als Adina sprang sie in der „Liebestrank“-Inszenierung von Rolando Villazón ein und eroberte kurz darauf in der Titelrolle der Violetta Valery die Herzen der Opernfans in „La traviata“ – abermals inszeniert von Rolando Villazón.
Der Live-Stream aus dem Festspielhaus ist über www.festspielhaus.de zu sehen. Weitere Ausspielwege befinden sich auf der Video-Plattform Vimeo, bei YouTube sowie auf der Facebook-Seite des Festspielhauses.
Neben den Konzerten und Gesprächen sind vom 17.-20.2. vormittags auch Künstler-Live-Gespräche mit Schülerinnen und Schülern in Mittelbaden geplant, die derzeit über das Internet unterrichtet werden.

Die Links zu den Streams:
17.2.2021: Christian Tetzlaff: https://vimeo.com/510288034
18.2.2021: Julian Prégardien: https://vimeo.com/510306253
19.2.2021: Vision String Quartet: https://vimeo.com/510318922
20.2.2021: Olga Peretyatko: https://vimeo.com/510320368

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.