Der Ulmer Hocker

Mit der Ausstellung „Der Ulmer Hocker: Idee – Ikone – Idol“ stellt das HfG-Archiv Ulm erstmals einen der bekanntesten an der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG) entstandenen Entwürfe in das Zentrum einer analytischen Darstellung. Mittels eines vielfältigen Blicks auf die unterschiedlichen Bedingungen, die den Ulmer Hocker ermöglicht haben, wird nicht nur ein Designklassiker verstehbar, sondern darüber hinaus auch ein originelles Modell von Geschichtsschreibung vorgestellt.

So zeigt die „Idee“ den „Ulmer Hocker“ in einem weiten Spannungsfeld seiner Entstehung und deutet ihn als ein Erzeugnis unterschiedlicher Faktoren: Max Bill, Hans Gugelot und Paul Hildinger werden als Urheber des „Ulmer Hockers“ ebenso beleuchtet wie innovative Technologien, die bei der Fertigung des „Ulmer Hockers“ zum Einsatz kamen. Als „Ikone“ wird der „Ulmer Hocker“ als einen Klassiker der Designgeschichte präsentiert und als Teil ihres jeweiligen Kanons inszeniert. So werden auch Hocker gezeigt, die entweder zeitgenössische Varianten, (fehlerhafte) Kopien, Variationen oder Nachfolger des „Ulmer Hockers“ sind. In Anlehnung an die Dokumentation der historischen Nutzungen ermunterte ein „Open Call“ über die Plattform nextmuseum.io das Publikum, den „Ulmer Hocker“ als „Idol“ mit seiner gegenwärtigen Verwendung fotografisch mitzuteilen und ein Teil der Ausstellung zu werden.

Eröffnung: Mi I 06. Oktober 2021 I 11 Uhr I HfG-Archiv Ulm
mit dem Leiter des HfG-Archivs, Dr. Martin Mäntele
Die Ausstellung wird durch ein umfassendes Veranstaltungsprogramm sowie einen Ausstellungskatalog begleitet.

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