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 hen-schatten-und-erleuchtung-2027-02-19/
SUMMARY:Albtraum und Vision. Zwischen Schatten und Erleuchtung
DESCRIPTION:Ausstellung vom 27.11.2026 bis zum 11.04.2027. \n\nWie lässt 
 sich das Unsichtbare darstellen? Lange bevor im Surrealismus durch die Bes
 chäftigung mit Traum und Unterbewusstsein eine neue\, übergeordnete Wirk
 lichkeit Einzug in die Kunst hielt\, erschlossen Künstler die Welten des 
 Albtraums\, der Vision\, des Fantastischen und Spirituellen. Als Prolog zu
 r großen Surrealismus-Ausstellung der Staatsgalerie verfolgt die Graphik-
 Kabinett-Ausstellung »Albtraum und Vision. Zwischen Schatten und Erleucht
 ung« in rund 40 Werken die Ursprünge dieser Bildwelten.\n\nIn Grafiken u
 nd Gemälden des 18. und 19. Jahrhunderts\, darunter sind Highlights wie F
 rancisco de Goyas »Der Schlaf der Vernunft« oder Max Klingers Variante v
 on Arnold Böcklins »Toteninsel«\, scheint ein Zwielicht der Halluzinati
 onen\, Metamorphosen und inneren Bilder. Die Ausstellung verortet die Werk
 e in einer längeren europäischen Bildtradition. Seit der Renaissance bes
 chäftigten sich Künstler mit Dämonen\, Volksglauben\, Alchemie und myst
 ischen Offenbarungen. Mit dem Zeitalter der Aufklärung verschwanden diese
  Vorstellungen keineswegs. Sie wurden vielmehr zu Gegenwelten der Vernunft
 \, in denen sich Ängste\, Wünsche und die verborgenen Kräfte der mensch
 lichen Psyche verdichteten.\n\nAnstatt diese Künstler lediglich als Vorl
 äufer des Surrealismus zu präsentieren\, versteht die Ausstellung sie al
 s Teil einer gemeinsamen Geschichte der Imagination. André Breton erkannt
 e in vielen von ihnen geistige Weggefährten – Künstler\, die den sicht
 baren Dingen eine verborgene Wirklichkeit entgegensetzten und damit den Bo
 den für eine der bedeutendsten künstlerischen Bewegungen des 20. Jahrhun
 derts bereiteten. »Albtraum und Vision. Zwischen Schatten und Erleuchtung
 « eröffnet so einen neuen Blick auf die Ursprünge des Surrealismus.\nAb
 bildung: Franz von Stuck\, Lucifer\, 1890\, Staatsgalerie Stuttgart\, Grap
 hische Sammlung\, alter Bestand\, © Staatsgalerie Stuttgart
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CATEGORIES:Kunst
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