BEGIN:VCALENDAR VERSION:2.0 PRODID:-//wp-events-plugin.com//7.4.5//EN TZID:Europe/Berlin X-WR-TIMEZONE:Europe/Berlin BEGIN:VEVENT UID:18508@arsmondo-online.de DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260712T110000 DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260712T180000 DTSTAMP:20260522T164119Z URL:https://www.arsmondo-online.de/kulturtermine/das-prinzip-verwandlung-g ertrude-reum-2026-05-03-2026-05-10-2026-05-17-2026-05-24-2026-05-31-2026-0 6-07-2026-06-14-2026-06-21-2026-06-28-2026-07-05-2026-07-12/ SUMMARY:Das Prinzip Verwandlung – Gertrude Reum DESCRIPTION:Ausstellung vom 27.04.2026 bis zum 08.11.2026. \n\nIhre Kunst nimmt eine prägnante Position in der deutschen Nachkriegszeit ein\, denno ch wird sie bis heute als Geheimtipp gehandelt: Gertrude Reum (1926–2015 ). Ab dem 27. April zeigt das Museum Würth anlässlich des 100. Geburtsta ges der deutschen Bildhauerin und Malerin die große Retrospektive „Das Prinzip Verwandlung“. Die bislang umfassendste Schau zeichnet anhand von 140 zentralen Arbeiten aller Werkphasen aus 60 Jahren Gertrude Reums Entw icklung nach. \n\nReums Œu­v­re bedient sich unterschiedlicher Stile u nd technisch meist außerordentlich anspruchsvoller Materialien. Stets jed och blieb sie dem Prinzip der Verwandlung treu. Einen zentralen Werkkomple x bilden die Metallarbeiten. Besonders ihr Spätwerk\, luftige und zugleic h kraftvolle meterhohe Stahlskulpturen\, kennzeichnen schwingende Linien\, Lichtbrechungen und das Spiel der Kräfte.\n\nMit Zeichnungen und Gemäld en der 1950er und 1960er Jahre\, wie dem Ölbild „Heimkehr“ (1964)\, b lickt die Ausstellung zurück zu Reums künstlerischen Anfängen\, in dene n Einflüsse Vincent van Goghs oder Paula Modersohn-Beckers erkennbar sind . Kurz darauf\, ab 1966\, beginnt sie plastisch in Metall zu arbeiten. Nac h Kom­positionen mit Industriebauteilen wie „Orgel“ (1970)\, die bere its mit Licht und Bewegung spielen\, beschreitet sie völlig neue Wege\, z ieht alle Register der mechanischen Bearbeitung. Die Künstlerin löst in Schliffen hauchdünne Linien aus Messing- und Aluminium­platten\, experim entiert mit Säure. Vibrierende\, sich je nach Lichteinfall verändernde Bilder entstehen\, wie etwa in „Lichtbahnen“ (1988). Darstellungen von Lichtlinien\, die ohne Anfang und Ende zu besitzen\, in den Bildraum flie ßen und ihn wieder verlassen\, wie „Verbindungen“ (1994) können endl os ins Offene weitergedacht werden.\n\nAb 1990 gestaltet Reum parallel bee indruckende Reliefs wie „Atmosphäre“ (1991) oder „Aufbrüche“ (19 95) aus Zellstoff\, einem weißen industriellen Zwischenprodukt. In das un gewöhnliche Material bringt sie durch Ritzen\, Reißen und Befeuchten Fur chen\, Wölbungen und Krater ein\; die Reliefs wirken zugleich archaisch u nd streng komponiert.\n\nDoch Chromnickelstahl\, Edelstahl und Messing ge hören zu den Werkstoffen\, die Gertrude Reum fortan bevorzugt bearbeitet.  Die Weiterentwicklung der Lichtlinien führt die Metallbildnerin zur Sku lptur: Ab 1997 erschafft sie überdimensionale Plastiken aus sich gen Himm el windenden Chromnickelstahl-Rohren\, wie etwa „Aufstieg“ und „Aufw ärts“\, durch deren harmonische Gestaltung und kühle Ästhetik sie üb erregional Bekanntheit erlangt. Reums Arbeiten zieren heute Kirchen\, Muse en und viele öffentliche Orte\, sei es in ihrer Heimatstadt Buchen\, in i hrer Geburtsstadt Saarbrücken\, in Wuppertal\, Salzburg oder im Skulpture ngarten rund um das Carmen Würth Forum in Künzelsau.\n\nDie umfassende S chau „Das Prinzip Verwandlung – Gertrude Reum“ versteht sich als Neu entdeckung einer Künstlerin\, die zu den vielseitigsten ihrer Generation zählt und eine eigenständige und zugleich paradig­matische Position ein nimmt. In der Sammlung Würth ist sie seit 1995 vertreten\, mit inzwischen rund 70 Gemälden\, Zeichnungen\, Metallarbeiten und Skulpturen.\n\nBiogr afisches zu Gertrude Reum\n\nGertrude Reum (1926-2015) war eine anerkannte Bildhauerin und Malerin. Ihre Ausbildung erhielt sie 1942 bis 1946 bei Ja kob Schug in Saarbrücken sowie 1947 bis 1950 an der Offenbacher Werkkunst schule. Nach der ersten Einzelausstellung 1968 folgten über 100 weitere i m In- und Ausland. Sie wurde vielfach ausgezeichnet\, u.a. mit dem Preis d er Jury des Salon International de la Femme\, Nizza\, 1970\, dem Preis des Deutschen Kupferinstituts Berlin 1985 und dem Ersten Anhaltinischen Publi kumspreis 1998. Ab 1954 lebte und arbeitete Gertrude Reum in Buchen im Ode nwald.\n\nDas Prinzip Verwandlung – Gertrude Reum\nSammlung Würth und L eihgaben\nMuseum Würth\, Künzelsau\n27. April 2026 bis 8. November 2026\ nTäglich 11 - 18 Uhr\, Eintritt frei\nKunstKultur.wuerth.com\n@wuerth_col lection\n\n \;\n\nFoto: Gertrude Reum\, Ausstellungsansicht „Das Pri nzip Verwandlung“\, Museum Würth\, Foto: Ufuk Arslan © Nachlass Gertru de Reum.\n\n \; ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.arsmondo-online.de/wp-content/upload s/2026/05/Gertrude-Reum-Ausstellungsansicht-Foto-Ufuk-Arslan_kl.jpg CATEGORIES:Kunst LOCATION:Museum Würth\, Reinhold-Würth-Straße 15\, Künzelsau\, Baden-W ürttemberg\, 74653 \, Heilbronn-Franken\, Deutschland X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Reinhold-Würth-Straße 15\ , Künzelsau\, Baden-Württemberg\, 74653 \, Heilbronn-Franken\, Deutschla nd;X-APPLE-RADIUS=100;X-TITLE=Museum Würth:geo:0,0 END:VEVENT BEGIN:VTIMEZONE TZID:Europe/Berlin X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin BEGIN:DAYLIGHT DTSTART:20260329T030000 TZOFFSETFROM:+0100 TZOFFSETTO:+0200 TZNAME:CEST END:DAYLIGHT END:VTIMEZONE END:VCALENDAR