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SUMMARY:Der Kontrabass
DESCRIPTION:von Patrick Süskind \n\n\n»Jeder Musiker wird Ihnen gern vers
 ichern\, dass ein Orchester jederzeit auf einen Dirigenten verzichten kann
 \, aber nicht auf den Kontrabass.« In seinem schallgeschützten Raum räs
 oniert ein nicht mehr ganz junger\, nicht gerade hochbegabter Kontrabassis
 t über sein Instrument\, seinen Platz im Orchester und im Leben. Er ist B
 eamter auf Lebenszeit im Staatsorchester\, drittes Pult\, der nur bei Tutt
 i-Einsätzen dran ist. Selbst die Pauke mit ihren lediglich vier Tönen is
 t wichtiger als er. Der namenlose Musiker hasst Mozart und Wagner und läs
 st beim Spielen gern mal ein paar Noten aus\, um sich an den Komponisten z
 u rächen oder den Dirigenten zu ärgern. Was soll ihm schon passieren? Ko
 ntrabassist wird man nicht freiwillig\, findet er. Und ständig steht eine
 m das Instrument\, das aussieht wie ein altes Weib mit zu fetten Hüften\,
  im Weg herum. »Können Sie mir sagen\, wieso ein Mann Mitte Dreißig\, n
 ämlich ich\, mit einem Instrument zusammenlebt\, das ihn permanent nur be
 hindert? Menschlich\, gesellschaftlich\, sexuell und musikalisch nur behin
 dert?« Er ist in die schöne\, junge Sopranistin Sarah verliebt. Aber die
  geht mit anderen Männern aus\, die talentierter oder einflussreicher sin
 d als er. Aber eines Tages\, das nimmt er sich fest vor\, wird er mitten i
 n einer Vorstellung den Bogen wegwerfen und laut ihren Namen rufen.\n\nDer
  in seiner Bitterkeit äußerst humorvolle Monolog des Kontrabassisten\, d
 en eine Hassliebe mit seinem Instrument verbindet und der seine Unzulängl
 ichkeit und Unzufriedenheit im Bier ertränkt\, ist ein Klassiker von Patr
 ick Süskind aus dem Jahre 1981. Er hat sich seit seinem Erscheinen zu ein
 em vielgespielten Solostück auf deutschen Bühnen entwickelt\, bietet er 
 doch beste Unterhaltung und ganz nebenbei viele aberwitzige Anekdoten aus 
 der Musikgeschichte. Axel Vornam inszeniert das Ein-Personen-Stück mit Ol
 iver Firit am Kontrabass.\n\n\nPRESSE: Christoph Feil | Heilbronner Stimme
  | 21.03.22\n\n\n\nUnter der Regie von Intendant Axel Vornam geraten die 9
 0 Minuten zum abgründig-humorvollen Psychogramm einer Figur\, bei der man
  nicht so recht weiß\, ob man sie bemitleiden oder belächeln soll. \n\n\
 n\nFoto: Verena Bauer
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