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 eet-your-double/
SUMMARY:Johan Grimonprez: „If you meet your double…“
DESCRIPTION:\n\n\n\n\nAnlässlich von „All Memory Is Theft“\, der aktue
 llen Retrospektive von Johan Grimonprez im ZKM\, zeigen wir in Zusammenarb
 eit mit der Kinemathek Karlsruhe mit Looking for Alfred und Double Take zw
 ei Filme des belgischen Film- und Medienkünstlers\, die sich mit dem brit
 ischen Regisseur Alfred Hitchcock und dem Motiv des Doppelgängers auseina
 ndersetzen.\n\nDer Kurzfilm Looking for Alfred (2005 | 10 min) ist eine b
 ildmächtige Hommage an den „Master of Suspense“ und König der Cameo-
 Auftritte: Johan Grimonprez inszeniert hier ein visuell opulentes Verwirrs
 piel\, in dem die Figur Hitchcocks von mehreren Doppelgängern verfolgt wi
 rd. In einer Atmosphäre der permanenten\, nie aufgelösten Spannung\, in 
 der Wiederholungen\, Spiegelungen und Verdoppelungen auf vielfältige Weis
 e zum Einsatz kommen\, rufen Grimonprez’ filmische Wendungen den typisch
 en Stil Hitchcocks auf\, während der stille\, bezaubernde Surrealismus se
 iner Bildwelten an die Motivik des belgischen Malers René Magritte erinne
 rn. Looking for Alfred wurde 2005 am ZKM | Karlsruhe mit dem International
 en Medienkunstpreis ausgezeichnet.\n\nIm Gegensatz zu Looking for Alfred 
 basiert Grimonprez’ vier Jahre später in Zusammenarbeit mit dem britisc
 hen Schriftsteller Tom McCarthy entstandener Essayfilm Double Take (2009 |
  80 min) weitgehend auf historischen Film- und Fernsehaufnahmen und verein
 t dokumentarische und fiktionale Elemente. Inspiriert von Jorge Luis Borge
 s’ Erzählung 25. August 1983 (1983)\, in dem der argentinische Schrifts
 teller das Thema des Doppelgängers in einer Erzählung über eine flücht
 ige Begegnung mit sich selbst als ein im Sterben liegender alter Mann erku
 ndet\, wird in Double Take die fiktive Geschichte einer Begegnung zwischen
  Alfred Hitchcock und einer älteren Version seiner selbst während einer 
 zwölfminütigen Pause bei den Dreharbeiten für seinen Film Die Vögel im
  Jahr 1962 erzählt. Unterbrochen durch TV-Werbespots bildet der Einzug de
 s Fernsehens in den häuslichen Bereich und die damit einhergehende Kommod
 ifizierung der Angst während des Kalten Krieges den Rahmen des filmischen
  Narrativs. Die Figur des Doppelgängers dient hier nicht nur als dramatur
 gisches Mittel\, sondern rückt sowohl die großen ideologischen Oppositio
 nen des Ost-West-Konflikts wie auch die neu entstehende mediale Konkurrenz
  von Kino und Fernsehen in den Blick. „Wenn du deinen Doppelgänger trif
 fst\, solltest du ihn töten\,“ so warnt die Stimme von Alfred Hitchcock
  zu Beginn von Double Take\, „ansonsten wird er dich töten.“\n\nBildc
 redits: ©️ zap-o-matik\, Brussels\n\n\n\n\n
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