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SUMMARY:Konzert der Stuttgarter Philharmoniker
DESCRIPTION:Orchesterkonzert mit Werken von Verdi\, Bruch\, Barber und Schu
 bert unter Leitung von Alexander Liebreich. Solistin ist Viviane Hagner.\n
 \n\n\n\n\n\n\n\n\nVERDI\nOuvertüre zu „Nabucco“\n\nBRUCH\n„Kol Nidr
 ei“ für Violine und Orchester\n\nBARBER\nViolinkonzert\n\nSCHUBERT\nSin
 fonie C-Dur D944 „Große“\n\n\n\n\n\n\nViviane Hagner Violine\nStuttga
 rter Philharmoniker\nDirigent Alexander Liebreich\n\n\n\n\n\n\nDer König\
 , den die Deutschen Nebukadnezar\, die Italiener Nabucodonosor\, abgekürz
 t Nabucco\, nennen\, regierte im 6. Jahrhundert v. Chr. in Babylon. Die Bi
 bel nennt ihn im Zusammenhang der babylonischen Gefangenschaft der Israeli
 ten. Die fantasievolle Handlung von Giuseppe Verdis „Nabucco“ (1842) s
 pielt zu jener Zeit\, doch der berühmte Gefangenenchor\, der auch in der 
 Ouvertüre anklingt\, wurde zur Hymne des Risorgimento\, der italienischen
  Einheitsbewegung.\n\n1880 komponierte Max Bruch für den Berliner Cellist
 en Robert Hausmann „Kol Nidrei“ nach einem Gebet zum jüdischen Feiert
 ag Jom Kippur. Seinem Verleger meldete er: „Ich wollte Ihnen nur noch sa
 gen\, daß ich für Hausmann ein Cello Stück mit Orchester geschrieben ha
 be\, über eine höchst vortreffliche Hebräische Melodie ‚Kol Nidrei‘
  (Adagio). […] Auch als Violin Stück macht es sich sehr gut\; ich habe 
 es schon arrangiert und mit [dem Geiger Ernst] Schiever probiert\, und all
 e meinen es macht sich sehr gut.“\n\nIm Auftrag eines Seifenfabrikanten\
 , der damit seinen Ziehsohn beglücken wollte\, schrieb der Amerikaner Sam
 uel Barber 1939 sein Violinkonzert. Beide lehnten das fertige Stück als 
 „unspielbar“ ab. Es ist\, bei allem klanglichen Schmelz\, gewiss nicht
  „seifig“\, aber sehr gefühlvoll\, nie kitschig und von einer Virtuos
 ität\, die „sich gewaschen hat“ – und heute unter den amerikanische
 n Konzerten des 20. Jahrhunderts eines der populärsten.\n\nAuch Franz Sch
 ubert beschäftigte sich mit der jüdischen Tradition: 1828 komponierte er
  Verse aus dem 92. Psalm in der hebräischen Originalsprache für Soli und
  Chor. Damals wurde die Sinfonik als Gattung des „Erhabenen“ in der In
 strumentalmusik aufgefasst und mit der antiken Tragödie verglichen\, in d
 enen der Chor eine große Rolle spielt. Robert Schumann\, der das Manuskri
 pt zu Schuberts großer C-Dur-Sinfonie in Wien entdeckte\, beschreibt sie 
 so: „Ein außerordentliches Talent muß es immer genannt werden\, daß [
 Schubert]\, der so wenig von seinen Instrumentalwerken bei seinen Lebzeite
 n gehört\, zu solcher eigenthümlichen Behandlung der Instrumente\, wie d
 er Masse des Orchesters gelangte\, die oft wie Menschenstimmen und Chor du
 rcheinandersprechen.“\n\nhttps://www.stuttgarter-philharmoniker.de/4760.
 html\n\nFoto: Viviane Hagner ©Timm Koelln\n\n\n\n\n\n
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