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SUMMARY:Konzert der Stuttgarter Philharmoniker
DESCRIPTION:Orchesterkonzert mit Werken von Johann Strauß\, Rachmaninoff\,
  Ligeti und Beethoven unter Leitung von Christoph Koncz. Solist ist Nuron 
 Mukumi.\n\n\n J. STRAUSS\nVergnügungszug\n\n\n\n\n\n\n\nRACHMANINOFF\nKl
 avierkonzert Nr. 3\n\nLIGETI\nPoème symphonique für 100 Metronome\n\nBEE
 THOVEN\nSinfonie Nr. 8\n\n\n\n\n\n\nNuron Mukumi Klavier\nStuttgarter Phil
 harmoniker\nDirigent Christoph Koncz\n\n\n\n\n\n\nFür den Ball der Indust
 riellen Gesellschaften in der Wiener Hofburg im Januar 1864 komponierte Jo
 hann Strauß seine Vergnügungszug-Polka op. 281. Die boomenden Eisenbahnu
 nternehmen der Zeit waren ein wichtiger Teil der Industriellen Gesellschaf
 ten.\n\nSergej Rachmaninoff bereitete sich 1909 in Russland intensiv auf s
 eine erste Konzertreise in die USA vor und schrieb sein drittes Klavierkon
 zert\, das zu seinen populärsten Stücken gehört. Im Januar 1910 spielte
  er es in New York unter Leitung von Gustav Mahler. Angeblich ist es unter
  den großen Klavierkonzerten dasjenige mit den meisten Klaviernoten pro S
 ekunde. Jahre später\, 1922/23\, für eine Konzertreise durch die USA und
  Kanada hatte Rachmaninoff einen eigenen Zug gebucht. Neben Schlafwagen\, 
 Badezimmerabteil und Aussichtswaggon gab es ein Klavier\, auf dem er üben
  konnte\, sooft er wollte.\n\nUnter derart luxuriösen Umständen fand Gy
 örgy Ligetis wohl wichtigste Zugreise nicht statt\, ganz im Gegenteil: Im
  Dezember 1956\, nach der blutigen Niederschlagung des ungarischen Volksau
 fstandes\, floh Ligeti mit seiner Frau Richtung Österreich. Er versteckte
  sich in einem Postwaggon\, der Richtung Westen unterwegs war\, unter den 
 Briefsäcken und watete schließlich durch die Sümpfe im Niemandsland üb
 er die Grenze. „Die Idee einer mechanisch tickenden Musik verfolgt mich 
 seit meiner Kindheit\; sie verbindet sich mit Phantasien eines klingenden 
 Labyrinths und mit jenen ins Unendliche multiplizierten Bildern\, die ents
 tehen\, wenn man sich in zwei einander gegenüberstehenden Spiegeln betrac
 htet. […] Der Happeningcharakter ist freilich nur ein Aspekt des Stücke
 s. Mir schwebten zahlreiche sich überlagernde Gitter vor\, Moiré-Gebilde
 \, die dann wechselnde rhythmische Strukturen ergeben würden. […]“\n\
 nLudwig van Beethovens Sekretär Anton Felix Schindler behauptete viele Ja
 hre nach der Uraufführung von dessen 8. Sinfonie 1814\, der Komponist hab
 e in deren zweitem Satz\, Allegretto scherzando\, mit seinem gleichmäßig
  tickenden Rhythmus dem mit ihm befreundeten Erfinder des Metronoms Johann
  Nepomuk Mälzel ein klingendes Denkmal setzen wollen.\n\nhttps://www.stut
 tgarter-philharmoniker.de/4796.html\n\nFoto: Nuron Mukumi ©Agentur\n\n\n\
 n\n\n\n\n\n
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