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SUMMARY:Konzert der Stuttgarter Philharmoniker
DESCRIPTION:Orchesterkonzert mit Werken von Eduard Strauß\, Adams\, Mozart
 \, Nyman und Ravel unter Leitung von Michal Nesterowicz. Solistin ist Elis
 abeth Leonskaja.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nE. STRAUSS\nMit Dampf\n\nADAMS
 \nShort Ride in a Fast Machine\n\nMOZART\nKlavierkonzert Es-Dur KV 271 „
 Jenamy“\n\nNYMAN\nMusiqe à Grande Vitesse (MGV)\n\nRAVEL\nLa Valse\n\n\
 n\n\n\n\nElisabeth Leonskaja Klavier\nStuttgarter Philharmoniker\nDirigent
  Michal Nesterowicz\n\n\n\n\n\n\nEduard Strauß\, jüngster Bruder von Joh
 ann Strauß (junior)\, war über 30 Jahre lang Leiter der Straußkapelle\,
  mit der er in über 840 Städten auf aller Welt konzertierte. Das war nur
  möglich mithilfe eines Verkehrsmittels\, dem er „Mit Dampf“ ein Denk
 mal setzte.\n\n„Sie wissen doch\, wie das ist\, wenn jemand Sie fragt\, 
 ob Sie in einem tollen Sportwagen mitfahren möchten\, und Sie sich dann w
 ünschen\, Sie hätten abgelehnt?“\, antwortete der Amerikaner John Adam
 s auf die Frage nach dem Hintergrund seiner hochgeschwinden „Fanfare fü
 r Orchester“ von 1986.\n\nMozarts Klavierkonzert KV 271 lockte die Zuhö
 renden lange auf eine falsche Fährte: Zwei große Musikforscher vermutete
 n fälschlicherweise\, Mozart habe es 1777 für eine (nicht existente) Pia
 nistin namens „Jeunehomme“ geschrieben. Die Adressatin hieß aber Loui
 se Victoire Jenamy\, Tochter des auch in Stuttgart bestens bekannten Balle
 ttreformators Jean-Georges Noverre. Der Irrtum tat der Beliebtheit des Kon
 zerts indessen keinen Abbruch\, im Gegenteil. Und dass damit eine kleine B
 eziehung zur Heimatstadt der Philharmoniker geschaffen ist\, schadet ja au
 ch nicht.\n\nDer Brite Michael Nyman ist vor allem durch seine Filmmusiken
  im Stile der Minimalisten für den Regisseur Peter Greenaway bekannt gewo
 rden. Vom Festival de Lille erhielt er den Auftrag\, anlässlich der Einwe
 ihung der Schnellzuglinie Lille-Paris 1994 ein Stück zu komponieren\, das
  er in Anlehnung an die Bezeichnung der TGV-Züge (TGV = Train a grande vi
 tesse) benannte.\n\nMit „La Valse“ (uraufgeführt 1920) schrieb Mauric
 e Ravel eine Apotheose des Wiener Walzers\, der sich hier in eine Art allm
 ählich beschleunigenden wirbelnden Derwischtanz mit katastrophalem Ausgan
 g zu verwandeln scheint.\n\nhttps://www.stuttgarter-philharmoniker.de/4805
 .html\n\nFoto: Elisabeth Leonskaja ©Marco Borggreve\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n
 \n\n
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