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SUMMARY:Konzert der Stuttgarter Philharmoniker
DESCRIPTION:Orchesterkonzert mit Werken von Ibert\, Mozart\, Saint-Saëns u
 nd Strawinsky unter Leitung von Timur Zangiev. Solist ist Eldar Sapaar.\nM
 usikmetropolen - PARIS\n\n\n\nIBERT\n„Metro“ aus der Suite symphonique
  „Paris“\n\nMOZART\nSinfonie KV 297 „Pariser“\n\nSAINT-SAËNS\nCel
 lokonzert a-Moll\n\nSTRAWINSKY\nLe Sacre du Printemps\n\n\n\n\n\n\nEldar S
 apaar Violoncello\nStuttgarter Philharmoniker\nDirigent Timur Zangiev\n\n\
 n\n\n\n\nJacques Ibert beschreibt 1930 die Pariser Untergrundbahn morgens 
 um 8 Uhr: auf den Bahnsteig drängende Pendler\, das ertönende Signal\, a
 nfahrende Triebwagen und die Menge auf unterirdischer Fahrt.\n\n„Bey der
  Prob war es mir sehr bange\, denn ich habe mein Lebtag nichts Schlechtere
 s gehört […] Ich bat Gott um die Gnade\, daß es gut gehen möchte\, [
 …] und ecce! die Sinfonie fing an. […] Sie das Forte [im Finale] höre
 n und in die Hände zu klatschen war eins. Ich ging vor Freude nach der Si
 nfonie ins Palais Royal\, nahm ein guts Gefrornes\, bat den Rosenkranz\, d
 en ich versprochen hatte\, und ging nach Haus.“ (Wolfgang Amadeus Mozart
  über die Uraufführung seiner „Pariser Sinfonie“ 1778 an seinen Vate
 r).\n\nRachmaninoff und Schostakowitsch hielten es für das schönste alle
 r Cellokonzerte\, auch weil „das Soloinstrument“\, wie der große Musi
 kwissenschaftler Donald Tovey meinte\, „alle Register ohne die geringste
  Schwierigkeit\, sich gegen das Orchester durchzusetzen\, zur Geltung brin
 gt.“ Camille Saint-Saëns schrieb es 1872 in Paris. Die „zyklische“ 
 Form lässt es wie aus einem Guss erscheinen.\n\nDas Ballett „Le Sacre d
 u Printemps“ machte Igor Strawinsky auf einen Schlag zum Protagonisten d
 er modernen Musik des 20. Jahrhunderts. „Bei der Uraufführung [in Paris
  1913] spielte der Saal die Rolle\, die er spielen musste: Er revoltierte 
 von Anfang an. Man lachte\, höhnte\, pfiff\, ahmte Tierstimmen nach und v
 ielleicht wäre man dessen auf die Dauer müde geworden\, wenn nicht die M
 enge der Ästheten und einige Musiker in ihrem übertriebenen Eifer das Lo
 genpublikum beleidigt\, ja tätlich angegriffen hätten. […] Mit schief 
 gerutschtem Diadem in ihrer Loge stehend\, schwang die alte Comtesse de Po
 urtales ihren Fächer und schrie mit hochrotem Gesicht: ‚Zum ersten Mal 
 seit 60 Jahren wagt man es\, sich über mich lustig zu machen!‘ Die gute
  Dame meinte es aufrichtig\; sie glaubte an eine Fopperei.“ (Der Augenze
 uge Jean Cocteau).\n\nhttps://www.stuttgarter-philharmoniker.de/4216.html\
 n\nFoto: Eldar Sapaar ©Agentur\n\n\n
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