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SUMMARY:Konzert der Stuttgarter Philharmoniker
DESCRIPTION:Orchesterkonzert mit Werken von Honegger\, Sandström\, Sibeliu
 s und Borodin unter Leitung von Christian Lindberg. Solist ist Peter Moore
 .\n\n\n\n\n\nHONEGGER\nPacific 231\n\nSANDSTRÖM\nPosaunenkonzert Nr. 1 
 „Motorbike Odyssey“\n\nSIBELIUS\nImpromptu\n\nBORODIN\nSinfonie Nr. 2\
 n\nPeter Moore Posaune\nStuttgarter Philharmoniker\nDirigent Christian Lin
 dberg\n\n\n\n\nMit „Pacific 231“ huldigt der Schweizer Arthur Honegger
  1923 einem „Wunderwerk“ damaliger Technik. „Pacific“ nennt man in
  den USA Dampflokomotiven mit einem vorauslaufenden zweiachsigen Drehgeste
 ll\, drei gekuppelten Antriebs- und einer nachlaufenden Achse. In Frankrei
 ch werden sie als „231“ (in Deutschland als „2’C1‘“) bezeichne
 t. Lokomotiven dieser Bauart waren der Stolz der Bahngesellschaften\, die 
 sie vor ihre Schnell- und Expresszüge spannten. Honegger empfand „eine 
 leidenschaftliche Liebe“ für die stählernen Kolosse und wollte ihren 
 „visuellen Eindruck“ und sein „physisches Wohlbefinden“ vermitteln
 .\n\n\n\n\n\nDer schwedische Posaunist und Dirigent Christian Lindberg tra
 f seinen Landsmann Jan Sandström zum ersten Mal beim Baden in einer heiß
 en Quelle auf Island\, wo sie über Komposition\, Philosophie und die Posa
 une diskutierten. Erlebnisse Lindbergs in den Everglades in Florida\, in A
 ustralien\, in der Provence\, Religion und Natur inspirierten Sandström z
 u seinem Posaunenkonzert (uraufgeführt 1989)\, das den Solisten als Motor
 adfahrer gleich dem sagenhaften Odysseus auf einer fantastischen Reise vor
 stellt! Es ist eines der meistgespielten (über 600 Aufführungen) schwedi
 schen Konzerte auf den internationalen Bühnen.\n\nNach so viel moderner F
 ahrzeugtechnik tut Innehalten gut. Das 1893 entstandene Impromptu Jean Sib
 elius‘ kann als nostalgische Träumerei verstanden werden\, als Versuch\
 , der Beschleunigung der Moderne zu widerstehen.\n\nSieben Jahre brauchte 
 Alexander Borodin für seine 2. Sinfonie\, nicht\, weil er ein langsamer K
 omponist war\, sondern weil er diese Kunst nebenbei betrieb. Er hatte als 
 Professor für Chemie an der Medizinisch-Chirurgischen Akademie in St. Pet
 ersburg alle Hände voll zu tun. Angeblich\, so schreibt Borodins Freund V
 ladimir Stasow\, liegt dem Werk ein Programm zugrunde\, aus dem wir nur di
 es zitieren: „Das Scherzo könnte eine rasante Verfolgungsjagd andeuten\
 , aber genauso gut könnte es sich um eine festliche Szene handeln […] U
 nd das Finale soll ‚das Festmahl der Ritter […] und eine jubelnde Mens
 chenmenge‘ darstellen.“\n\nhttps://www.stuttgarter-philharmoniker.de/4
 790.html\n\nFoto: Christian Lindberg ©Agentur\n\n\n\n\n
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