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SUMMARY:Konzert der Stuttgarter Philharmoniker
DESCRIPTION:Orchesterkonzert mit Werken von Eduard und Johann Strauß\, Kil
 ar\, Mozart und Haydn unter Leitung von Killian Farrell. Solistin ist Nare
 h Arghamanyan.\n\n\n\nE. STRAUSS\nBahn frei!\n\nKILAR\nOrawa für Streicho
 rchester\n\nMOZART\nKlavierkonzert G-Dur KV 453\n\nJ. STRAUSS\nAcceleratio
 nen\n\nHAYDN\nSinfonie Nr. 97\n\n\n\n\n\n\n 	Nareh Arghamanyan Klavier\n 	
 Stuttgarter Philharmoniker\n 	Dirigent Killian Farrell\n\n\n\n\n\n\n„Bah
 n frei!“ Wie könnte man unsere Große Reihe besser einleiten? Der jüng
 ste der drei Strauß-Brüder Eduard trat aus ihrem Schatten\, als er die L
 eitung der Familien-Kapelle über drei Jahrzehnte innehatte. Seinen Galopp
  „Bahn frei!“ dirigierte er zum ersten Mal 1869 für den Ball der Arbe
 iter und Angestellten der „k. k. Kaiser Ferdinands-Nordbahn“.\n\nNachd
 em Wojciech Kilar seine frühe Musik zunächst an Moderne und Avantgarde g
 eschult hatte\, schuf er Stücke\, die seine Liebe zu Kultur und Menschen 
 im Süden seines Heimatlandes Polen zum Ausdruck bringen: In „Orawa“ (
 1988) verbinden sich Muster aus Folkloremelodien zu grandiosen Steigerunge
 n von soghafter Wirkung.\n\nFür seine Schülerin Barbara Ployer\, eine be
 gabte Pianistin\, schrieb Mozart das Klavierkonzert KV 453. Er sandte die 
 Handschrift zur Ansicht an seinen Vater und bat\, „daß sie kein Mensch 
 in die hände bekömmt“. Man habe dafür eine hohe Summe geboten\, „ic
 h finde aber daß es mir mehr Nutzen schafft wenn ich sie noch ein paar J
 ährchen bey mir behalte“. Das Konzert sei „übrigens ganz mit Blasins
 trumenten obligiert“: Ihre Rolle im Orchester ist so gestaltet\, dass ma
 n keinesfalls (wie bei einigen anderen von Mozarts Klavierkonzerten) auf s
 ie verzichten kann.\n\nAuch dieser Name ist Programm: Der Walzer „Accele
 rationen“ (Beschleunigungen) von Johann Strauß (Junior)\, wurde 1860 be
 im Faschingsball der Technik- bzw. Ingenieurstudenten der Wiener Universit
 ät uraufgeführt.\n\n„Presto assai“ (sehr schnell) ist der letzte Sat
 z von Joseph Haydns Sinfonie Nr. 97 (1792 in London komponiert) bezeichnet
 . Ist das selbst für den flinken Klassiker ungewöhnliche Tempo ein Ausdr
 uck von eigenem Stress? Das Werk enthält ein Solo für den ersten Geiger 
 des Londoner Orchesters\, Johann Peter Salomon\, der zugleich Veranstalter
  und Finanzier von Haydns Reise war und zunehmend unter den Druck der Konk
 urrenz geriet: „Um den armen Salomon zu unterstützen mus ich das sacrif
 ice seyn und stets arbeithen\, ich fühle es aber auch in der that\, meine
  Augen leyden am meisten\, und habe viele schlaflose nächte.“\n\nhttps:
 //www.stuttgarter-philharmoniker.de/4755.html\n\nFoto: Nareh Arghamanyan 
 ©Isabela Abel\n\n\n
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