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SUMMARY:STIMMEN '23: Roland Meyer de Voltaire: Wie ein Fremder (Film)
DESCRIPTION:Die Welt der Popmusik ist erstens anders und zweitens als man d
 enkt. Davon kann Roland Meyer de Voltaire – no pun intended – ein Lied
  singen. Als ehemaliger Frontmann der Band „Voltaire“ erlebt er das Sc
 heitern in einer Welt\, deren Gesetzmäßigkeiten kaum zu erfassen sind. E
 r erleidet finanziell und mental Schiffbruch. Schließlich entscheidet er 
 sich sogar\, seine Wohnung aufzugeben und ohne festen Wohnsitz zu leben. E
 rst daraufhin kommen die Dinge wieder in Bewegung. Mit neuen Songs und neu
 em Namen wagt er als SCHWARZ den Neuanfang.\nBei seinem Versuch\, sich sei
 nen Traum von der Musik doch noch zu verwirklichen\, begleitete der Dokume
 ntarfilmer Aljoscha Pause Roland Meyer de Voltaire sechs Jahre lang. Das E
 rgebnis ist eine fünfteilige Doku-Serie mit dem Titel „Wie ein Fremder 
 – Eine deutsche Popmusik-Geschichte“. Für Filmemacher und Adolf-Grimm
 e-Preisträger Aljoscha Pause\, der unter anderem mit „Tom Meets Zizou
 “ auch die Welt des Profi-Fußballs als neuen Blickwinkeln betrachtet ha
 t\, war die Beschäftigung mit der Popmusik eine Herzensangelegenheit. Die
  Umsetzung von „Wie ein Fremder“ bezeichnet er als „einen völligen 
 Wahnsinns-Ritt“. Denn was er und sein Protagonist in den sechs Jahren er
 lebt haben\, hat mit der romantisierten Vorstellung des Lebens als Pop-Mus
 iker nur wenig zu tun. „Was mich in diesen Jahren am meisten bewegt hat\
 , war die schmerzliche und ernüchternde Erkenntnis\, wie schwierig es tat
 sächlich ist\, von der Musik zu leben. Auch für durchaus namhafte Bands.
  Und am schwersten trifft es naturgemäß die\, die sich von der Industrie
  nicht in ein reines Unterhaltungs- oder Konsum-Konstrukt pressen lassen
 “\, sagt Aljoscha Pause rückblickend. Zugleich erzählt „Wie ein Frem
 der“ aber natürlich  auch eine sehr persönliche Geschichte\, beschrei
 bt sie doch Roland Meyer de Voltaires erstaunliche Entwicklung als Musiker
  und Mensch.\nKein Wunder\, dass sich die Kritiker vor Lob fast überschla
 gen: „Es ist nicht die übliche Geschichte einer großen Karriere\, wie 
 sie die meisten  (Selbst-)Beweihräucherungs-Popstar-DVDs erzählen\, son
 dern ein gnadenlos  ehrlicher Bericht über ein Musikerleben“\, resümi
 ert Rolling Stone. Und Dr. Ulrich Spies\, ehemaliger Leiter des Adolf-Grim
 me-Preises gibt zu: „Ich habe mir die Serie in einer Nacht reingezogen. 
 Suchtfaktor!“\nAn zwei Abenden gibt es im Burghof nicht nur Einblicke in
  dieses filmische Meisterwerk\, sondern Roland Meyer de Voltaire wird im K
 ünstlergespräch am Samstagabends nach der Vorführung auch seine Erfahru
 ngen und seine künstlerische Entwicklung aus erster Hand schildern.\nIn K
 ooperation mit Free Cinema Lörrach
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