DEEP SIESTA
Eine Kammerhöroper in drei Akten mit Prolog (2024-26)
Konzept, Komposition, Regie, Videoproduktion: Amen Feizabadi
Libretto: Dilek Mayatürk
Dramaturgie: Konstantin Parnian
Videoproduktion und Fotografie: Maryam Takhtkeshian
Kamera: Hamed Otadi, Ghazal Bakhtazad
Ton: Soheil Mirzadeh
Knabenchor des Veda Musik Instituts in Teheran (Video)
Neue Vocalsolisten
Zafraan Ensemble
Leitung Yalda Zamani
Zwei künstliche Wesen – Ök und Mani – werden aus einem digitalen Chaos geboren. Neugierig und staunend entdecken sie die Welt der Menschen: ihre Schönheit, ihre EmoSonen, ihre Widersprüche. Doch bald erkennen sie die Abgründe menschlicher Existenz – Krieg, Zerstörung, Selbstverlust. Und sie stellen Fragen: nach Herkunft, Verantwortung, Sinn. Als sie ihre eigene Macht erkennen, beschließen sie, die Menschheit zu vernichten. Nach der Apokalypse finden sie nur noch sich selbst – und es entsteht neuer Konflikt. In einem letzten Zusammenstoß löschen sie sich gegenseitig aus. Zurück bleibt Stille. Oder: ein neuer Anfang.
Eine Oper über künstliches Bewusstsein, über Menschlichkeit, Zerstörung und das Staunen vor dem Sein.