„Ihr Spiel ist von musikalischem Witz, großem klangsinnlichen Empfinden und technischer Virtuosität geprägt. So macht diese Musik einfach Laune.“ Dieses Bestnoten-Urteil fällte das Klassik-Portal „klassik-heute“ über die Debüt-CD des Monet Quintetts, für das man prickelnde Bläserquintette ausgewählt hatte. Die fünf Bläser sind allesamt Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter des Deutschen Musikwettbewerbs und des ARD-Musikwettbewerbs, und auf Solopositionen in renommierten Orchestern tätig. Sie präsentieren ein abwechslungsreiches Programm mit Bläserkammermusik vom Feinsten.
Details
Joseph Haydn Divertimento
Sandor Veress Sonatina
André Jolivet Serenade
György Ligeti 6 Bagatellen für Bläserquintett
Jean Françaix 1. Bläserquintett
Das Programm der 5 Bläser startet mit Haydns Divertimento, das unter dem Namen Chorale St. Antoni bekannt ist und über dessen Thema Johannes Brahms großartige Variationen geschrieben hat. Nur für Oboe, Klarinette und Fagott besetzt ist die Sonatina von Sandor Veress, einem der bedeutendsten ungarischen Komponisten der auf Béla Bartók und Zoltán Kodály folgenden Generation. Viele volksmusikalische Einflüsse prägen das spritzige, witzige Werk. Ein brillantes Virtuosenstück ist die Serenade von André Jolivet, in der die Oboe eine solistische Sonderstellung einnimmt.
Längst zu Klassikern des modernen Bläserquintett-Repertoires avanciert sind die sechs spritzigen kurzweiligen 6 Bagatellen von György Ligeti. Rhythmischer Schwung und eine bunte Klangfarbenpalette zeichnen diese Charakterstücke aus. „Vergnügen zu bereiten“, das war die ausdrückliche Prämisse, die sich der Komponist Jean Françaix auf die Fahnen geschrieben hatte. Mit witzigen Pointen ist das 1. Bläserquintett ein typischer Françaix. Mal pathetisch, mal respektlos-heiter, mal blendend virtuos, mal humorvoll, immer aber mit einem fantastisch reichen und klangschönen Bläsersatz. Françaix hat hier die Bläserkammermusik auf ihre amüsanteste Formel gebracht. Das müssen Sie hören!