„Hohe emotionale Intelligenz” zusammen mit einer „traumwandlerischen technischen Sicherheit”, so jubelt die Presse über das 2007 gegründete Schumann Quartett, mit dem der Kammermusik Zyklus musikalisch ins neue Jahr startet. Seit ihrer frühesten Kindheit spielen die drei Brüder Mark, Erik und Ken Schumann zusammen, mittlerweile vervollständigt Veit Hertenstein als Bratschist das Quartett. Mit Streichquartetten von Ludwig van Beethoven, Leoš Janáček und Johannes Brahms dürfen Sie auf ein außergewöhnliches Konzert gespannt sein.
Details
Ludwig van Beethoven Streichquartett Nr. 11 f-Moll op. 95 „Quartetto serioso“
Leoš Janáček Streichquartett Nr. 1 „Kreutzersonate
Johannes Brahms Streichquartett Nr. 3 B-Dur op. 67
Große Emotionen prägen das Programm des heutigen Abends. Mit dem Streichquartett f-Moll op. 95, dem Quartetto serioso, wollte sich Ludwig van Beethoven angeblich den Schmerz über seine unglückliche Liebe zu der Arzttochter Therese Malfatti von der Seele schreiben. Leoš Janáček setzte mit seinem 1. Streichquartett dem Dichter Leo Tolstoi und vor allem dessen Eifersuchtsdrama „Die Kreutzersonate“ ein klingendes Denkmal. Seine Musik zeichnet die Handlung nicht im Detail nach, sondern spiegelt ihre Inhalte in aufgewühlten musikalischen Gesten und Stimmungen. Als Schlusspunkt erklingt mit Brahms‘ 3. Streichquartett das deutlich an Haydn und Mozart orientierte, heiterste Quartett des Komponisten. Lassen Sie sich mit hineinnehmen in die großen Emotionen der Werke dieses Abends!