Schauspiel von Duncan Macmillan und Jonny Donahoe
Wie reagiert man als Kind auf den Suizidversuch seiner Mutter? Man schreibt ihr eine Liste mit alldem, was an der Welt schön ist: 1. Eiscreme, 2. Wasserschlachten, 3. Länger aufbleiben dürfen als sonst und fernsehen, 4. Die Farbe Gelb … Man hofft, dass die Mutter die Liste wirklich liest (und nicht bloß die Rechtschreibfehler korrigiert), dass ihre Depression aufhört und das Leben weitergeht. Tut es auch. Aber nicht alles wird automatisch gut.
Duncan Macmillan hat einen lebensbejahenden Monolog über ein todernstes Thema geschrieben. „All das Schöne ist sogar ein umwerfend komisches Stück über Depression – und womöglich eines der komischsten Stücke überhaupt“ (The Guardian).
Unter Einbindung des Publikums, das durchgängig kleinere Rollen übernehmen muss „findet Macmillan das perfekte Gleichgewicht zwischen dem, was einen am Leben verzweifeln lässt, und dem, was es so wunderbar macht“ (The Independent).
Mit Dirk Weiler
Regie Franz Burkhard
Rezension
Das alles ist witzig und tragisch zugleich – und es ist kaum berechenbar, nur in Grenzen steuerbar, gerad, wie das Leben selbst. […] Dirk Weiler gebührt hoher Respekt dafür, wie er diesen Abend stemmt. Monika Everling, Haller Tagblatt