Unter Leitung von Reto Bieri spielt das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim Werke von Grieg und Pärt.
Tiefes Licht. Der Titel dieses Abends ist kein Bild, sondern ein Bekenntnis. Denn das Licht des Nordens ist kein Außenphänomen. Es leuchtet nicht, es ahnt. Es ist nicht hell – sondern aufgewühlt. Was also geschieht, wenn sich Musik diesem Licht stellt? Ragnhild Hemsing spielt auf der Hardangerfiedel, diesem geheimnisvollen Zwitter aus Geige und Legende, und Griegs Peer Gynt beginnt nicht nur zu reisen, sondern zu erinnern. Man hört die Sehnsucht in Solveigs Lied, aber sie ist nicht süß, sondern wahr. Man hört den Troll, den Sturm, die Heimkehr – und spürt: das ist keine Programmmusik, das ist Heimatsuche. Doch der Abend belässt es nicht bei der Rückkehr. Er fragt weiter: Was bleibt, wenn alles Aufglänzende sich verflüchtigt?
Solistin
Ragnhild Hemsing (Hardangerfiedel und Violine)
Mitwirkende
Reto Bieri (Klarinette und Leitung)
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim
Markus Güdel (Light & Sound Artist)
Konzerteinführung 17:00 Uhr
Bildrechte: Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim