„Literatur offensiv!“ 11. Literaturtage Karlsruhe
Die Germanistin Marina Jenkner spürt in „Blaue Ufer“ dem Meerjungfrauenmotiv nach, während die Juristin Berthe Obermanns in „Gleich unter der Haut“ die Frage aufwirft, wie rasch die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen.
Marina Jenkner und Berthe Obermanns haben Worte für das Unaussprechliche gefunden, Worte, die sich trotz der Ähnlichkeit der Geschichten auf vielen Ebenen voneinander unterscheiden. Beide Romane sind im vergangenen Jahr erschienen. Sie berühren auf je eigene Weise und mit unterschiedlichem Ausgang Themen, vor denen wir oftmals die Augen verschließen: mentale Gesundheit, Trauma und Missbrauch.
Marina Jenkner, geb. 1980 in Detmold, GEDOK Wuppertal
Studium der Germanistik, Kunst- und Designwissenschaften sowie Architektur in Wuppertal. Seit 2006 freiberufliche Schriftstellerin, Filmemacherin und Werbetexterin. Neben diversen Kurzfilmen und Kurzgeschichten veröffentlichte sie 2003 den Langspielfilm „Blaue Ufer“. 2022 ist hiervon die Romanversion erschienen. www.marina-jenkner.de
Berthe Obermanns lebt und arbeitet in Karlsruhe. GEDOK Karlsruhe
Studium der Rechtswissenschaften in Konstanz. Rechtsreferendariat in Darmstadt, Frankfurt und Berlin. Dort zuletzt als Rechtsanwältin im Asyl-, Aufenthalts- und Strafrecht. Neben literarischen Texten schreibt sie journalistische Beiträge zu Politik, Migration und Feminismus. „Gleich unter der Haut“ ist ihr Debütroman. www.berthe-obermanns.de
„Literatur offensiv!“ 11. Literaturtage Karlsruhe