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Paul Kleinschmidt
Am 22. Juli eröffnet Schloss Achberg dem Maler Paul Kleinschmidt (1883-1949) eine große Retrospektive. Julius Meier-Graefe, der große Kunstschriftsteller der Weimarer Republik und entschiedene Verfechter der Kunst Paul Kleinschmidts, nannte ihn einen „Minnesänger und proletarischen Rubens“.
Paul Kleinschmidt wurde in eine künstlerisch geprägte Familie hineingeboren und wuchs in Berlin auf. In den 1920er Jahren entwickelte er sich zum Maler der dortigen Varietés, Theater und Kaffeehäuser und damit des ausschweifenden Berliner Großstadtlebens. Schon seine Zeitgenossen faszinierten die Wärme und Wucht, mit der er die menschliche Figur – insbesondere Frauen – ins Bild setzte: mal exaltiert auf der Bühne oder in der Manege, mal am Tresen stehend, mal intim am Schminktisch oder ermüdet hinter den Kulissen. Ebenfalls von großer Sinnlichkeit sind seine opulenten Stillleben, bislang weniger bekannt sind seine Landschaften, in denen er Eindrücke von Reisen nach Süddeutschland, Südfrankreich und New York wiedergibt. Sie lassen das Vordringen der Industrie und der modernen Architektur anschaulich werden. Als Paul Kleinschmidt 1933, inzwischen in der Nähe von Ulm lebend, auf dem Höhepunkt seiner Malerkarriere stand, wurden seine Bilder von den Nationalsozialisten als „entartet“ diffamiert und er selbst ins Exil getrieben. 1949 starb er in Bensheim.
Paul Kleinschmidt, Bardame (Barmaid), 1932, Öl/Lw., 135 x 110 cm, Sammlung Arthouse, Foto kap.photography, Sophia Kesting
In Schloss Achberg werden rund 120 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken des Künstlers aus öffentlichem und privatem Besitz zusammengeführt. Die von Michael C. Maurer kuratierte große Schau wird anschließend in der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen präsentiert. Zur Ausstellung erscheint ein reich illustrierter Katalog.
André Evard (1876 – 1972) experimentierte zeitlebens mit Formen, Farben und Proportionen und stellte der Klarheit und Struktur seiner geometrisch abstrakten Kunst ein nicht minder beeindruckendes gegenständliches Werk zur Seite.
André Evard, La-Machine, 1925
In 70 Schaffensjahren schuf der aus dem Schweizerischen Jura stammende Künstler nicht nur ein umfangreiches Œuvre sondern war auch maßgeblich an der Entwicklung der abstrakten Kunst in der Schweiz beteiligt. Der Kunstsammler Jürgen A. Messmer konnte ab 1978 einen Großteil des Nachlasses erwerben. Durch weitere Zukäufe wuchs die Sammlung weiter und ermöglicht nun unter dem Titel „André Evard Erleben“ eine umfagreiche Werkschau in der kunsthalle messmer. Mit einer Vielzahl von Skizzen, Aquarellen und Ölgemälden präsentiert die Ausstellung eine vielschichtige Künstlerpersönlichkeit, die die bedeutenden Strömungen des 20. Jahrhunderts in sich aufgenommen hat: Auf das von Jugendstil und Pointillismus geprägte Frühwerk folgte die Auseinandersetzung mit Kubismus, Expressionismus und dem Konstruktivismus. Le Corbusier und Léon Perrin zählten an der Akademie zu Evards engsten Studienfreunden. Während verschiedenen Aufenthalten in Paris, in den Jahren zwischen 1923 und 1928, kam Evard mit Georges Braque, Robert Delaunay, Fernand Léger, Piet Mondrian und Theo van Doesburg sowie weiteren Vertretern der künstlerischen Avant- garde in Kontakt. Noch zu Lebzeiten wurden seinem Werk einige Retrospektiven im Musée des Beaux-Arts in La Chaux-de-Fonds sowie in Neuchâtel gewidmet.
André Evard, Selbstporträt vor Krokussen, 1913
Weiter Informationen unter kunsthallemessmer.de. kunsthalle messmer, Riegel am Kaiserstuhl Fon 0764/2920 162 -0 Dienstag – Sonntag | 10.00 – 17.00 Uhr Feiertags (auch Mo.) geöffnet
The World of John Neumeier
Sein ganzes Leben lang hat John Neumeier dem Ballett neue Ausdrucksbereiche erschlossen. In seiner letzten Spielzeit als Intendant des Hamburger Balletts flossen diese Erfahrungen in die Choreographie „Dona Nobis Pacem“ nach Bachs h-Moll-Messe ein. Neumeiers Bach-Ballette sind fast ein Genre für sich. Viele unvergessliche Arbeiten wurden in Baden-Baden aufgeführt. Dem neuesten Werk wird ein ganz anderer Klassiker gegenübergestellt, Neumeiers Ballett „Dornröschen“, dazu weitere Arbeiten auch abseits der Festspielhaus-Bühne. Die ganze Stadt präsentiert sich als Tanzparkett.
FR 29.9.23/SA 30.09.23/SO 1.10.23 DONA NOBIS PACEM
Das neue Ballett von John Neumeier basiert musikalisch auf Bachs h-Moll-Messe.
SA 30.9.23 BALLETT-WERKSTATT
bietet Proben-Einblicke in die Arbeit von Choreografen und dem Festival-Namensgeber
DI 3.10.23 / MI 4.10.23 SONGBOOKmit dem Bundesjugendballett
Tanz-Collage zu Pop-Songs unterschiedlicher Musikstile von Imogen Heap, Joni Mitchell, Leonard Cohen, Tracy Chapman u.a.
FR 6.10.23/SA 7.10.23/SO 8.10.23/DIE 10.10.23 DORNRÖSCHEN
Der Tschaikowskys Klassiker – märchenhaft und vieldeutig.
SA 7.10.23/SO 8.10.23 KAMMERBALLETTEN Internationale Choreografien & Kammermusik
Tickets und weitere Informationen unter www.festspielhaus.de.
Ticket Hotline: 072 21/30 13-101
Hamlet
Shakespeares »Hamlet«, eines der berühmtesten Theaterstücke überhaupt, ist eine geniale Mischung aus tiefsinnigem Gedankendrama und reißerischer Rachetragödie.
Regisseur und Intendant Holger Schultze, der zuletzt Hoffmanns »Der goldene Topf« auf die Heidelberger Bühne brachte, stellt in seinem »Hamlet« den viel diskutierten freudschen Generationenkonflikt der Figuren in den Hintergrund und legt stattdessen einen starken Fokus auf die Vorkriegsstimmung eines ehemals mächtigen Reiches. Das Bühnen- und Kostümbild-Duo Lorena Díaz Stephens und Jan Hendrik Neidert versetzt Shakespeares dänisches Königshaus dafür in ein Bühnenbild, das an eine in die Jahre gekommene U-Bahnstation, einen Schutzraum, erinnert. Komplettiert wird ihr naturalistisches Bühnenbild durch heutige Kostüme.
Hamlet-Szene mit Jonah Moritz Quast, Katharina Quast, Marco Albrecht, Leon Maria Spiegelberg, Foto: Susanna ReichardtLeon Maria Spiegelberg, Foto: Susanne Reichardt
Über das Stück: Hamlet, der Prinz von Dänemark, studiert in Wittenberg. Als sein Vater stirbt, kehrt Hamlet heim auf die dänische Königsburg Helsingör. Doch er findet keine Trauergemeinde vor, sondern eine Hochzeitsgesellschaft. Seine Mutter Gertrud hat Claudius geheiratet, den Bruder ihres verstorbenen Mannes. Da erscheint Hamlet der Geist des toten Königs, seines Vaters. Der Geist offenbart ihm, dass er nicht an einem Schlangenbiss gestorben ist, wie es offiziell heißt, sondern vergiftet wurde, und zwar von Claudius. Er bittet Hamlet, diesen Mord zu rächen. Hamlet glaubt eigentlich nicht an Gespenster. Was also tun? Er zögert seinen Racheakt immer wieder hinaus. Bis es fast zu spät ist.
Der Heidelberger »Hamlet« nimmt außerdem eine eigene Interpretation der bekannten Figuren in den Blick. So ist Schauspieler Leon Maria Spiegelberg als ein dänischer Prinz zu erleben, der durchaus abgründige Züge und Gefallen an seinen Gräueltaten mitbringt, während Schauspielerin Esra Schreier, Ophelia an seiner Seite, aus ihrer oft gezeigten Passivität befreit wird. Neben Schreier und Spiegelberg sind außerdem Marco Albrecht als Claudius, Katharina Quast als Getrud sowie Hans Fleischmann, Jonah Moritz Quast, Simon Mazouri, André Kuntze, Daniel Friedl, Andreas Seifert und Steffen Schortie Scheumann zu sehen.
Szene aus Hamlet, Marco Albrecht, Hans Fleischmann, Daniel Friedl, André Kuntze, Leon Maria Spiegelberg, Foto: Susanne Reichardt
Seit 1941 lädt das traditionsreiche Klassik-Festival Weltklasse-Künstlerinnen und -künstler ins Engadin ein. Fern von den grossen Konzerthallen des Unterlandes sind hier bekannte Stars und aufsehenerregende Nachwuchstalente in den schönsten Kirchen und Hotelsälen des Tals aus nächster Nähe zu erleben.
Für das Eröffnungskonzert reist einer der besten Cellisten unserer Zeit ins Engadin: Daniel Müller-Schott. Festivalintendant und Dirigent Jan Schultsz gestaltet gemeinsam mit ihm und dem Philharmonischen Orchester Pilsen einen Abend mit Dvořáks Cellokonzert und der Sinfonie «Aus der Neuen Welt». Mit dem Schweizer Pianisten Louis Schwizgebel ist eine absolute Ausnahmeerscheinung der jüngeren, weltweit tätigen Pianisten-Generation zu Gast. Der Harfen-König Xavier de Maistre ist nach seinem umjubelten Auftritt im letzten Jahr in der Kirche La Punt Chamues-ch in einem Solo-Abend zu erleben. Ein weiteres Highlight wird der langersehnte Auftritt des legendären A-capella-Ensembles The King’s Singers – ein Konzert der sechs britischen Sänger verspricht Hochgenuss. Die Mezzosopranistin Marina Viotti, jüngst mit dem Schweizer Grand Prix Musik ausgezeichnet, verführt das Publikum gemeinsam mit Jan Schultsz an seinem historischen Flügel mit virtuosen Rossini-Arien. Klassische Kammermusik vom Feinsten bieten das phänomenale Quartetto di Cremona und das Trio Micha Afkham, Mate Bekavac und Péter Nagy, das Musik für die viel zu selten zu hörende Formation aus Viola, Klarinette und Klavier zur Aufführung bringt. An jungen Talenten gibt es das bereits preisgekrönte Ensemble für Alte Musik Flor Galante zu entdecken, das mit seinem Programm an den Hof Friedrichs des Grossen in Berlin einlädt, sowie das Duo Veriko Tchumburidze, Violine und Dmytro Choni, Klavier. Sie beide sind internationale Preisträger der Musikakademie Liechtenstein. Ein besonderes Vergnügen bietet schliesslich das hervorragende tschechische Blechbläser-Ensemble Czech Brass, das in einem Gratis-Konzert auf dem Silvaplaner Dorfplatz Evergreens der Filmmusik zum Besten gibt.
Alle anderen Konzerte finden – der über 80jährigen Festival-Tradition getreu – in Kirchen und Hotelsälen im ganzen Oberengadin statt.
Informationen unter www.engadinfestival.ch Tickets erhältlich auf www.engadinfestival.ch, bei Tourist Information St. Moritz, Tourist Infostellen Engadin St. Moritz, Kulturhaus Bider & Tanner, Basel und allen bekannten Vorverkaufsstellen von Ticketcorner der Schweiz. Kontakt: info@engadinfestival.ch
Programm
Daniel Müller-Schott (c) Kaupo Kikkas
Samstag, 29.7.2023
Er ist ein Cellist, «der die Sterne vom Himmel spielt»: Daniel Müller-Schott gehört längst zu den größten Cellisten seiner Zeit, nun gastiert er erstmals am Engadin Festival.
Die New York Times würdigt seine «intensive Expressivität» und beschreibt ihn als «einen furchtlosen Spieler mit überragender Technik». Gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Pilsen unter der Leitung von Festivalintendant Jan Schultsz interpretiert er ein Werk, das ihm besonders am Herzen liegt: Dvořáks Cellokonzert. Es stellt für ihn die perfekte Mischung dar aus extrovertierter Virtuosität und einer Innerlichkeit, die tief berührt. Als zweiter Höhepunkt des Abends erklingt die «Sinfonie aus der Neuen Welt». Sie entstand während Dvořáks Amerika-Aufenthalt und ist die wohl mitreissendste romantische Sinfonie überhaupt.
Programm:
Antonín Dvořák: Cellokonzert h-Moll op. 104
Antonín Dvořák: 9. Sinfonie e-Moll op. 95 «Aus der Neuen Welt» Kongress- und Kulturzentrum Rondo, Pontresina |19.30 Uhr Eröffnungskonzert: Daniel Müller-Schott; Philharmonisches Orchester Pilsen; Dir. Jan Schultsz Tickets: CHF 120.- | 90.- | 60.- free seating
Montag, 31.7.2023
Die Internationale Musikakademie Lichtenstein hat sich die Förderung junger, hochtalentierter Künstlerinnen und Künstlern auf die Fahne geschrieben. In Intensivwochen mit renommierten Dozenten steht die Entwicklung der Persönlichkeit im Zentrum. Am Engadin Festival werden die georgisch-türkische Violinistin Veriko Tchumburidze und der ukrainische Pianist Dmytro Choni in einem Duo-Abend auftreten. Dmytro Choni hat 2022 die Bronzemedaille des renommierten Van Cliburn Klavierwettbewerbs gewonnen. Veriko Tchumburidze verfolgt seit ihrem Sieg am Wieniawski Violin-Wettbewerb 2016 eine internationale Karriere als Sologeigerin und Kammermusikerin.
Programm:
Ludwig van Beethoven: Violinsonate a-Moll, op. 23
Robert Schumann: Drei Romanzen op. 94
Johannes Brahms: Scherzo c-Moll für Violine und Klavier (aus der FAE-Sonate)
Claude Debussy:
«Les Collines d’Anacapri», Préludes 1er livre Nr. 5
«Et la lune descend sur le temple qui fut», Images, 2e série
«L’Isle joyeuse»
Edvard Grieg: Violinsonate Nr. 2 G-Dur op. 13
Hotel Bernina 1856, Samedan | 17.00 Uhr
Stars von morgen: internationale Preisträger aus der Musikakademie Liechtenstein
Veriko Tchumburidze (Violine), Dmytro Choni (Klavier)
Tickets: CHF 40.- free seating
Mittwoch, 2.8.2023
Endlich ist es soweit: Das phänomenalste Herren-Vokalensemble der Welt tritt im Engadin auf! 1968 von Studenten des King’s College in Cambridge gegründet, ist es seit 55 Jahren eine Klasse für sich. Weltweit bekannt sind The King’s Singers nicht nur für ihre einzigartige musikalische Meisterschaft und Interpretationskunst, sondern ebenso für ihren umwerfenden britischen Charme, ihre Verbundenheit mit dem Publikum und ihr unglaublich breites Repertoire, das von Bach bis Beatles alles enthält, was das Herz begehrt. Im Engadin feiern sie «Tom & Will», die beiden grossen englischen Renaissance-Komponisten William Byrd und Thomas Weelkes. Zu ihrem 400. Geburtstag zeigen sie die King’s Singers als kühne Persönlichkeiten mit Witz, Humor und rebellischem Geist.
Programm: «Tom & Will» – The King’s Singers celebrate William Byrd and Thomas Weelkes in 2023 Kirche San Luzi, Zuoz | 17.00 Uhr The King’s Singers Tickets: CHF 80.- |60.- free seating
Donnerstag, 3.8.2023
Trios für die Instrumente Bratsche, Klarinette und Klavier gehören zu den selteneren aber dafür umso reizvolleren Besetzungen. Mozart war der erste, der für diese klangschöne Besetzung komponierte, Schumann und Max Bruch, aber auch viele andere Komponisten taten es ihm gleich. Mit Micha Afkham aus dem Ensemble der Berliner Philharmoniker, Mate Bekavac, dem «Geheimtipp» in der Klarinettenszene, und dem ungarischen Pianisten Péter Nagy nehmen sich drei Weltklasse-Musiker dieser viel zu selten gehörten Musik an.
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: Kegelstatt-Trio Es-Dur KV 498
Max Bruch: aus Acht Stücke für Klarinette, Viola und Klavier op. 83
Robert Schumann: Märchenerzählungen op. 132 Hotel Waldhaus, Sils-Maria | 21.15 Uhr Trio-Abend für Viola, Klarinette und Klavier mit Micha Afkham, Mate Bekavac, Péter Nagy Tickets: CHF 60.- free seating
Freitag, 4.8.2023
Dorfplatz Silvaplana | 17.00 Uhr
bei schlechter Witterung Kirche Sta. Maria Silvaplana
Czech Brass – «Cinema Paradise» von Verdi über West Side Story bis Star Wars
Eintritt frei
Der Dorfplatz von Silvaplana verwandelt sich in ein «Cinema Paradise»: Von Verdi und Piazzolla über West Side Story und Louis Armstrong zu Hair, Star Wars und Jurassic Parc zündet das tschechische Blechbläserensemble Czech Brass ein Feuerwerk an Evergreens aus der Filmmusik.
Samstag, 5.8.2023
Von der Kritik wurde er beschrieben als «echter Virtuose, ein Feuergeist mit Tiefgang». Seine Fantasie, seine Eleganz, seine expressive Poesie and seine klare Artikulation machen Louis Schwizgebel zu einer Ausnahmeerscheinung unter den jüngeren Pianisten. «Musik muss berühren, nicht beeindrucken», ist sein Credo. 1987 in Genf in eine schweizerisch-chinesische Künstlerfamilie geboren, gelang ihm 2012 der Durchbruch beim internationalen Wettbewerb in Leeds. Seither folgten Einladungen einiger der wichtigsten Orchester, Konzerthäuser und Festivals.
Programm:
Claude Debussy: «Les Sons et les parfums..», «Brouillards», «La Cathédrale engloutie» aus den Préludes
Frédéric Chopin: Nocturnes op. 48
Leoš Janáček: Im Nebel
Franz Schubert: Klaviersonate Nr. 19 c-Moll D 958
Hotel Laudinella, St. Moritz | 20.30 Uhr
Louis Schwizgebel, Klavier
Tickets: CHF 100.- | 80.- |60.- free seating
Foto: Julien Behamou/DGG
Sonntag, 6.8.2023
Den französischen Weltklasse Harfenisten Xavier de Maistre muss man im Engadin nicht mehr vorstellen. Er ist der unangefochtene König der Harfe, er entlockt diesem Instrument ungeahnte Farben und zeigt es in immer neuen Facetten. Er gibt einen Soloabend in der stimmungsvollen Kirche San Andrea in La Punt Chamuesch.
Programm:
Giovanni Pescetti: Sonate c-Moll
Francisco Tarrega: Recuerdos de la Alhambra
Manuel de Falla: Spanischer Tanz aus «La vida breve»
Franz Liszt: Le Rossignol
Bedrich Smetana: Die Moldau
Gabriel Fauré: Impromptu Des-Dur op. 86
Claude Debussy: Arabesque Nr. 1; Claire de lune
Henriette Renié: Legende, d’après des Elfes de Leconte de Lisle Kirche San Andrea, La Punt Chamuesch | 17.00 Uhr Xavier de Maistre, Harfe Tickets: CHF 80.- | 60.- free seating
Dienstag, 8.8.2023
Ein funkelnder Rossini-Abend erwartet das Publikum in der Englischen Kirche St. Moritz. Die Mezzosopranistin Marina Viotti studierte bevor sie sich ganz dem Gesang widmete, Flöte, Philosophie und Literatur und experimentierte mit Jazz, Gospel und Heavy Metal. An Opernhäusern wie Dresden, München, Berlin, Mailand und Paris singt sie Partien wie Rossinis Rosina, Mozarts Dorabella, Glucks Alceste oder Offenbachs Périchole. Für ihre enorme Vielseitigkeit wurde ihr 2022 der Schweizer Grand Prix Musik verliehen. Jan Schultsz begleitet sie auf einem ganz besonderen Instrument: auf einem Pleyel-Flügel aus dem Jahr 1850, den Rossini einst von Paris nach Florenz importiert hat.
Programm:
Werke von Gioachino Rossini Englische Kirche, St. Moritz | 20.30 Uhr Marina Viotti, Mezzosopran und Jan Schultsz, Hammerflügel (Pleyel 1850) Tickets: CHF 60.- | 40.- free seating
Mittwoch, 9.8.2023 «Divertissements – Carl Friedrich Abel zu Besuch am Berliner Hof»
Mit dem Ensemble Flor Galante stellt sich ein junges Ensemble für Alte Musik vor. In kometenhaftem Aufstieg wurde es bereits ein Jahr nach seiner Gründung im Jahr 2020 mit dem 1. Preis des Internationalen Berliner Bach Wettbewerbs ausgezeichnet. Das Spezialgebiet der jungen Musikerinnen und Musiker ist die Musik des Spätbarock und des Galanten Stils, insbesondere jener Komponisten, die im Umfeld des «Flötenkönigs» Friedrich des Großen tätig waren: Carl Friedrich Abel, Carl Philipp Emanuel Bach, Christian Gottfried Krause und Johann Gottlieb Graun
Programm:
«Divertissements – Carl Friedrich Abel zu Besuch am Berliner Hof»
Musik von C.P.E. Bach, C.G. Krause, C.F. Abel, J.G. Graun u.a. Offene Kirche, Sils-Maria | 17.30 Flor Galante, Ensemble für Alte Musik Lena Rademann (Violine/Viola), Irene Gonzalez Roldan (Cembalo), José Manuel Quadrado Sanchez (Oboe), Martin Jantzen (Viola da gamba / Pardessus) Tickets: CHF 60.- free seating
Freitag, 11.8.2023 Quartetto di Cremona
Seit seiner Gründung im Jahr 2000 hat sich das Quartetto di Cremona mit Cristiano Gualco (Violine), Paolo Andreoli (Violine), Simone Gramaglia (Viola), Giovanni Scaglione (Cello) den Ruf eines der interessantesten Kammermusikensembles auf der internationalen Bühne erworben. Neben seiner brillanten Technik, ist es vor allem seine Interpretationskunst, die das Quartett zu einem beliebten Gast bei den großen Musikfestivals und Kammermusikreihen in Europa, Nord- und Südamerika sowie in den Fernen Osten machen.
Programm: Hugo Wolf: Italienische Serenade G-Dur (1887) Maurice Ravel: Streichquartett F-Dur (1903) Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr. 15 a-Moll op. 132 (1825) Freitag, 11.8.2023 Kirche San Gian, Celerina | 17.00 Uhr
Unter dem Motto „Die Natur ruft“ veranstaltet das Freiburger Barockorchester das zweite Jahr infolge das Festival „Sommerklang“.
An zwei Wochenenden im Juli und August konzertieren verschiedene Kammerensembles bestehend aus Mitgliedern und Gästen des Freiburger Barockorchesters an ganz besonderen Orten in Freiburg. Abends runden Open-Air-Konzerte jeweils um 20.30 Uhr auf der Wiese vor dem Ensemblehaus das musikalische Erlebnis ab. Vom 7. bis 8. Juli führen verschiedene Parcours die Zuhörenden durch die Stadt, von Spielstätte zu Spielsstätte.
Programm:
H.I.F. Biber: Sonata Representativa J.v. Eyck: Engels Nachtegaeltje J.S. Bach: Bauernkantate BWV 212 „Mer hahn en neue Oberkeet“ F. Berwald: Septett B-Dur C. Farina: Capriccio stravagante F. Mendelssohn: Auszüge aus „A Midsummer Night´s Dream“ J.H. Knecht: Sinfonie „La Portait musical de la nature“
Das Freiburger Barockorchester (FBO) entstand am letzten Tage des Jahres 1985, als ehemalige Studierende der Musikhochschule Freiburg den gemeinsamen Entschluss fassten ein Ensemble zu gründen, das sich eingehend mit historisch informierter Aufführungspraxis beschäftigt. Sie nannten sich „Hortus Musicus“ und suchten gemeinsam nach neuen Wegen für Interpretationen und Klang. Innerhalb kürzester Zeit rückten sie zur Spitzengruppe der renommierten Orchester historischer Praxis vor und nach einigen Auftritten innerhalb der Freiburger Region fand in der Saison 1988/89 das erste Konzert in der Berliner Philharmonie statt, erstmals zusammen mit dem RIAS Kammerchor. Ein Jahr darauf folgt der erste internationale Auftritt in Amsterdam und im Jahr 1992 spielte das FBO erstmals in den USA. Mittlerweile führt die Hälfte aller Konzerte das Ensemble ins Ausland.
Wie im 18. Jahrhundert üblich, wird das Orchester vom Pult des Konzertmeisters aus geleitet. Weniger historisch, sondern vielmehr äußerst zeitgemäß, wird diese Position von zwei gleichberechtigten künstlerischen Leitern ausgefüllt, die im Wechsel einzelne Projekte leiten. Zu Beginn waren das die Gründungsmitglieder Gottfried von der Goltz und Petra Müllejans, bis diese in der Spielzeit 2017/18 von Kristian Bezuidenhout, Spezialist für historische Tasteninstrumente, abgelöst wurde.
Im Laufe der letzten Jahre wurde das FBO mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und trägt mit der im Jahr 2004 ins Leben gerufenen Akademie-Woche Vermittlung der Aufführungspraxis Alter und Neuer Musik bei.
SHAKESPEARE IN LOVE, in dem es um Identität und Rolle, Verwechslung und Verwandlung geht, ist das diesjährige Open-Air-Sommertheaterstück des Theater Baden-Baden. Vorlage ist der gleichnamige Film, der 1998 mit sieben Oscars ausgezeichnet und zum Welterfolg wurde.
Shakespeare in Love, Foto: Sebastian Brummer
Über das Stück: Der junge Autor Will Shakespeare steckt in einer Schreibkrise, Altmeister Marlowe muss ihm soufflieren. Dabei herrscht eine erbitterte Konkurrenz zwischen Theaterproduzenten, Autoren und Schauspielern – es handelte sich damals um eine Männerwelt: Konkurrenz um Geld, Publikum und Erfolg. Erst als die schöne Viola auftaucht, die sich verkleidet als Thomas Kent unter seine Schauspieler mischt, beginnt Wills Inspiration zu fließen. Aus „Ethel die Piratentochter“ wird „Romeo und Julia“. Will spricht Julia und Kent alias Viola den Romeo. Verse und Küsse fliegen hin und her. Was Will nicht weiß, ist, dass Viola den adeligen Lord Wessex heiraten muss. Vorher aber rettet sie, die als Mann verkleidet eine Frau spielt, die Uraufführung – und beweist zugleich, dass Frauen Männern auch auf der Bühne ebenbürtig sind – in einer Zeit, da sie diese nicht betreten durften. Das Theater wird Violas und Wills letztes gemeinsames Abenteuer: So lang wie eine Aufführung dauert ihre Liebe.
Shakespeare in Love, Foto: Sebastian Brummer
Termine: 30. Juni bis 22. Juli 2023 . Weitere Infos: www.theater-baden-baden.de Wie in Shakespeare´s Zeiten… An den Veranstaltungstagen herrscht bereits ab 18.00 Uhr auf dem Marktplatz in Baden-Baden romantisches Jahrmarktsflair mit kulinarischen Angeboten
kunsthub 2023
Die Künstlerin Hannah J. Kohler wurde mit dem Kunstpreis „kunsthub 2023“ ausgezeichnet. Aus dem Kreis der gemeinsam mit ihr für den Kunstpreis Nominierten – Maria Seitz, Michael Schramm und Ivan Zozulya – wurde sie von den sieben Juroren des Preisgerichtes als Gewinnerin ausgewählt. Die Preisträgerin Hannah J. Kohler darf sich über eine Einzelausstellung sowie ein Preisgeld freuen.
Der Kunstpreis wurde im Jahr 2021 ins Leben gerufen. Er wird im Rhythmus von zwei Jahren vergeben. Der mit 10.000 Euro dotierte Förderpreis richtet sich an nominierte junge Künstlerinnen und Künstler zeitgenössischer Kunst der Sparten Malerei, Fotografie, Grafik, Kleinplastik, Installation und Medienkunst.
„An einem Orte der Mancha, an dessen Namen ich mich nicht erinnern will, lebte vor nicht langer Zeit ein Hidalgo, einer von jenen, die einen Speer im Lanzengestell, eine alte Tartsche, einen hageren Gaul und einen Windhund zum Jagen haben.“ (Miguel de Cervantes: Don Quixote)
Für sein letztes Abonnement Konzert vor der Sommerpause ist das Stuttgarter Kammerorchester gemeinsam mit Stargeigerin Midori Seiler mit Don Quixote in der Liederhalle zu sehen.
Das SKO und Seiler, die laut des Fono Forums „zu einer der profiliertesten und vielseitigsten Geigerinnen der Barockszene“ avanciert, rufen mit Telemann, Bach, Geminiani, Corelli und Vivaldi gleich fünf Superlative des Barock aufs Parkett und lassen die Big Five mit bis zu vier Solo-Violinen glänzen. Georg Philipp Telemanns Suite über den Ritter von der traurigen Gestalt sprüht nur so vor lautmalerischen Ideen und verleiht Don Quixote, dem ersten Antihelden der Weltliteratur, sowie seinem bäuerlichen Begleiter Sancho Pansa, seiner imaginären Geliebten Dulcinea und auch dem Esel eine unvergleichliche Bühnenpräsenz.
Programm
Arcangelo Corelli Concerto grosso F-Dur Nr. 6 op. 2
Antonio Vivaldi Sinfonia „al Santo Sepolchro“ h-Moll RV 169
Francesco Geminiani Concerto grosso d-Moll Nr. 12 op. 5 „La Follia“ für zwei Solo-Violinen, Solo-Violoncello und Orchester
Antonio Vivaldi Konzert h-Moll Nr. 10 op. 3 für vier Violinen und Orchester aus „L‘Estro Armonico“ RV 580
Johann Sebastian Bach Konzert d-Moll für zwei Violinen und Orchester BWV 1043
Georg Philipp Telemann Suite für Orchester G-Dur „Burlesque de Quixotte“ TWV 55:G10
Das 1945 von Karl Münchinger ins Leben gerufene Stuttgarter Kammerorchester (SKO) folgt der Vision, die Tradition zu bewahren und gleichzeitig klangliche und programmatische Maßstäbe für die Zukunft zu setzen. Dennis Russell Davies, ehemaliger Ehrendirigent des SKO, öffnete das Orchester gezielt auch für die Musik der Gegenwart und mit seinem Nachfolger Michael Hofstetter entwickelte der Klangkörper weitere Kompetenz auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis. Das Ergebnis ist eine vielfältige Aufführungspraxis, die vom Barock bis hin zu Kompositionsaufträgen, über Jazz und elektronischer Musik, alles umschließt. Seit der Saison 2019/20 teilen sich Chefdirigent Thomas Zehetmair, Jörg Widmann, sein künstlerischer Partner und Markus Korselt als Geschäftsführender und Künstlerischer Intendanten die Leitung des Orchesters.
Auf dem Spielplan stehen jährlich etwa 90 Konzerte - darunter bis zu drei Interkontinentalreisen und Auftritte auf den großen Bühnen der Welt. Das Orchester präsentiert sich sowohl als „SKO pur” in seiner Stammbesetzung mit 17 Streichern als auch in großer Besetzung mit Meisterwerken aus Klassik und Romantik.
In den „Sternstunden“, der eigenen Konzertreihe des SKO, werden gezielt Genregrenzen überschritten und programmatische Experimente gewagt.
Seit 2018 lässt sich das SKO auch durch die ständig wachsenden Möglichkeiten der Digitalisierung inspirieren. So entstehen hier innovative Projekte mit Virtual und Augmented Reality, Künstlicher Intelligenz und Hologramm-Konzerten, die das klassische Fundament des Klangkörpers erweitern und dem Publikum neue künstlerische Erfahrungen bieten.
Darüber hinaus finden im Education-Programm „SKOhr-Labor“ partizipative Formate für Kinder und Jugendliche unterschiedlichster Herkunft statt, die einen unverzichtbaren Beitrag zur Musikkultur der nachfolgenden Generationen leisten.
New York in Baden-Baden
Das Orchester der Metropolitan Opera New York kommt mit seinem Chefdirigenten Yannick Nézet-Séguin und Stars des Opernensembles am 1. und 2. Juli 2023 zu zwei deutschland-exklusiven Konzerten nach Baden-Baden.
Die frisch gebackene Welterbe-Stadt am Schwarzwald feiert mit den beiden Abenden den 25. Geburtstag ihres Festspielhauses, dem größten Opernhaus des Landes. Auf den beiden Konzertabend-Programmen stehen Werke von Hector Berlioz und Giuseppe Verdi, darunter Arien aus der Oper „Les Troyens“, die „Symphonie fantastique“ sowie der vierte Akt der Oper „Otello“.
Yannick Nézet-Séguin dirgierend: Andrea Kremper
der kanadische Dirigent Yannick Nézet-Séguin ist seit einigen Saisons bereits regelmäßiger Gast im Festspielhaus, seit 2020 kuratiert er gemeinsam mit Baden-Badens Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa die Baden-Badener die Sommerfestspiele „La Capitale d’Été“.
Nézet-Séguin hat mittlerweile eine sehr emotionale und persönliche Bindung zur Stadt und schwärmt von der einzigartigen Atmosphäre des Hauses inmitten von Parks, Alleen und malerischen Plätzen und Fin-de-Siècle-Architektur. Für ihn sei es jedes Mal ein Erlebnis hier zu dirigieren, ob Künstlerinnen und Künstler, Bühnen und Probenarbeit, die Natur – und „…of course the home of Brahms“ dies alles fasst er mit „simply the best“ zusammen. Dass er nun endlich bei den diesjährigen Sommerfestspielen erstmals sein eigenes MET-Orchester aus New York nach Baden-Baden bringen kann, freut ihn ganz besonders, schließlich wäre es höchste Zeit so
Yannick Nézet-Séguin wieder gemeinsam auf Reisen zu gehen. Und das Gastspiel in Baden-Baden ist umso mehr eine kleine Sensation weil „The MET Orchestra“, weltweit berühmt für seinen satten, sinnlichen Orchesterklang zum ersten Mal seit 25 Jahren (!) wieder nach Europa kommt. Dazu schließt sich auch historische der Kreis: vor fast 100 Jahren, 1926 gab die Metropolitan Opera ein Gastspiel in Baden-Baden. Damals brachte MET-Musikdirektor Artur Bodanzky die New Yorker Opernstars ins Theater und ins Kurhaus. Nun wird eine alte Geschichte in der Musikstadt Baden-Baden also neu geschrieben. Der kanadische Dirigent Yannick Nézet-Séguin ist seit 2018 Musikdirektor der Metropolitan Opera New York. Ihm ist es ein großes Anliegen das Repertoire zu verjüngen. Bisher setzt die MET in ihrem Repertoire vor allem auf die großen italienischen, französischen und deutschen Opern der Klassik und Romantik. Es gehe darum die Oper und das Konzert aber auch ins hier und jetzt zu holen. Zeitgenössisches will er junge Künstler+innen verpflichten und zeitgenössische Stücke wie zum Beispiel über „Malclom X“, dem schwarzen Bürgerrechtler, der in New York Opfer eines Attentats wurde auf die Bühne bringen und cineastische Stoffe mit gegenwärtigen Themen, um so ein anderes neues Publikum für die MET zu begeistern.
The MET Orchestra: Rose Callahan/Met-Opera
Solistin des ersten Konzertes (Sa.,1. Juli 2023, 18 Uhr) ist die amerikanische Mezzo-Sopranistin Joy-ce DiDonato – mehrfache Grammy-Gewinnerin und ein Megastar der Opernwelt. Sie wird mit Arien von Hector Berlioz zu hören sein. Der Komponist verbrachte einige Sommer in Baden-Baden und komponierte hier auch Teile seiner Oper „Les Troyens“. „Hector Berlioz ist der Urvater der Baden-Badener Musikfestspiele. Dass wir mit seiner Musik den 25. Geburtstag des Festspielhauses noch einmal in großer Robe und festlichem Glanz feiern, macht dieses Wochenende zu einem sinnhaften Musikfest im Sehnsuchtsort“, sagt Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa.
Im zweiten Konzert (So., 2. Juli, 17 Uhr) des MET Orchestras unter der Leitung seines Chefdirigenten Yannick Nézet-Séguins stehen Shakespeare-Vertonungen im Mittelpunkt. Zu hören sind Sinfonische Tänze aus Leonard Bernsteins „West Side Story“, Peter Tschaikowskys Festouvertüre „Romeo und Julia“ sowie der gesamte vierte Akt der Verdi-Oper „Otello“ mit Desdemonas ergreifendem Ave Maria.
Weitere Informationen und Tickets: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierungen: Tel. 07221 / 30 13 101
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