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Otello
Das Theater Ulm präsentiert Giuseppe Verdis Operndrama in einer beeindruckender Inszenierung von Christian Poewe.
Otello, der strahlende Held, triumphiert auf dem Schlachtfeld über seine Feinde und trotzt sogar den Elementen der Natur. Doch es bedarf nur weniger Zweifel, geschürter Ängste vor einem vermeintlichen Betrug und eines unseligen Taschentuchs, um sein Leben und die Liebe zu seiner Frau Desdemona ins Wanken zu bringen.
Rasch stürzt Otellos Realität unbarmherzig in den Abgrund. Die verheerende Macht von Intrige und Eifersucht vernichtet innerhalb eines Tages alles, was dieser Außenseiter hart erkämpft hat. Mit seinem Werk »Otello« aus dem Jahr 1887 beweist Giuseppe Verdi einmal mehr, welches immense Talent und innovativer Geist in ihm stecken.
Bereits über siebzig Jahre alt und finanziell abgesichert, hatte er 15 Jahre lang keine neue Oper komponiert. Doch für „Otello“ greift er erneut auf den Dramatiker William Shakespeare zurück, der ihm als leuchtendes Vorbild dient, und schafft sein vorletztes Meisterwerk. Das Theater Ulm präsentiert eine beeindruckende Aufführung von Otello mit Solisten, Chor und Orchester, in der sehenswerten Inszenierung von Christian Poewe.
Zur Premiere gab es Standing Ovations. Die Presse lobt die Darbietung als ungemein farbenreich, differenziert und fein ausgearbeitet – dramatisch zugespitzt und voller hintergründiger Ironie. Termine und Karten: www.theater-ulm.de
Bach meets Lateinamerika
»Bach und Lateinamerika« ist das Motto des ersten Internationalen Bachfests Stuttgart, das vom 9. bis 23. März 2025 Premiere feiert. Das größte Klassikfestival der Landeshauptstadt verbindet künftig jährlich rund um den Geburtstag des Namenspatron, hochrangige Konzerte, die von einer Nachwuchsakademie für Alte Musik begleitet werden.
15 Tage lang bringt das Internationale Bachfest Stuttgart im März 2025 Ensembles und Solisten sowie die Profis von morgen aus sämtlichen Kontinenten zu einem Festival mit internationalem Flair nach Stuttgart. Das Festival wird von der Internationalen Bachakademie Stuttgart unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann veranstaltet und wirft Schlaglichter auf die reiche lateinamerikanische Musikgeschichte. Dabei will es Verflechtungen der Neuen und der Alten Welt – von der Kolonialisierung bis zur Globalisierung hörbar machen.
Zu erleben sind große Oratorien wie intime Kammerprogramme, Gesang, Instrumentalmusik und Tanz. Neben dem klassischen Abendkonzert locken vielfältige Formate wie Matineen, Mittags- und Nachtkonzerte, eine Geburtstagsparty für Johann Sebastian Bach, Film und Mitmachangebote für Kinder, Ausstellungsführungen, Gottesdienste und Gespräche.
Die Internationale Bachakademie Stuttgart trägt das Wort »international« nicht umsonst in ihrem Namen. Seit ihrer Gründung pflegt sie nicht nur musikalische Kontakte in der ganzen Welt, lädt MusikerInnen nach Stuttgart ein, sondern reist auch im Rahmen von Tourneen in viele Teile der Erde. Einen besonderen Schwerpunkt dabei bildet Südamerika. Bereits unter seinem Gründer und langjährigen Leiter Helmuth Rilling hatten dort viele Konzerte und musikalische Akademien stattgefunden. Dies führt Dirigent und Akademieleiter Hans-Christoph Rademann und sein Ensemble, die Gaechinger Cantorey, engagiert fort und so fanden seit 2018 auch bereits wieder zwei Konzerttourneen durch Südamerika statt. Stationen waren u.a. Brasilien, Uruguay und Argentinien. Neben Konzerten gab es Meisterkurse in São Paulo und Aktionen mit der Musikschule der Associação Comunitária Monte Azul, einer Nichtregierungsorganisation im Bereich Sozialarbeit. Vor diesem Hintergrund lag es mehr als nahe, auch das erste Bachfest-Thema in Stuttgart unter diese besondere Verbindung zu stellen.
Neben vielen Gästen werden die Ensembles der Bachakademie, die Gaechinger Cantorey und das Junge Stuttgarter Bach Ensemble, kurz JSB Ensemble, das Festivalprogramm maßgeblich mitgestalten und prägen. Die Gaechinger Cantorey wurde 2016 von Hans-Christoph Rademann als Originalklangensemble aus Chor und Orchester neu gegründet. Unter seiner Leitung eröffnet sie das Bachfest mit der Matthäus-Passion (9. März).
Programm-Höhepunkte
Das Bach Consort Wien unter seinem argentinischen Leiter Rubén Dubrovsky bringt Madrigale von Monteverdi und Villancicos von dessen mexikanischem Zeitgenossen Gaspar Fernández in einen Dialog (13. März). „La Grande Chapelle“ aus Spanien stellt Sakralmusik des 17. Jahrhunderts aus den Kathedralen Mittelamerikas vor (20. März). »Mozart y Mambo« nennen Sarah Willis, Hornistin der Berliner Philharmoniker, und das Havana Lyceum Orchestra ihre einmalige Mischung von Wiener Klassik und populärer Musik aus Kuba (22. März). Musik aus dem Huehuetenango-Liederbuch aus Guatemala kann man mit dem Sänger Jonatan Alvarado und Ariel Abramovich am Zupfinstrument Vihuela erleben (15. März). Für sein Liedprogramm »Pajarillos fugitivos« greift Alvarado dann selbst zur Barockgitarre (16. März). Zur »Fiesta Peruana« lädt das Ensemble Los Temperamentos am gleichen Tag: Es hat aus einem peruanischen Archiv den Codex Martínez Compañón (1782-85) rekonstruiert und präsentiert ihn zusammen mit Tänzerinnen und Tänzern des Ballet Folclórico Nacional del Perú in authentischen Choreografien und Originalkostümen. Regisseur Yves Goulart hat einen Film über den brasilianischen Tenor Aldo Baldin gedreht und stellt ihn im Atelier am Bollwerk vor (23. März).
Die Nachwuchsakademie für Alte Musik ist ein wichtiger Bestandteil des Festivals. Nach einer intensiven Studienwoche in der musikalischen Landesakademie in Kloster Ochsenhausen wird es drei Konzerte geben, die das Erarbeitete präsentieren werden: Kathy Saltzman Romey dirigiert Vokalwerke von J. S. Bach und aus Lateinamerika (14. März), Jos van Veldhoven leitet die Choralkantate BWV 96 und die A-Dur-Messe BWV 234 (15. März), Hans-Christoph Rademann steht am Pult beim Oster- und beim Himmelfahrtsoratorium (17. und 18. März). Öffentliche Proben in der Stuttgarter Musikhochschule ermöglichen darüber hinaus Einblicke in die musikalische Arbeit (14.-20. März).
Beim Abschlusskonzert stehen die Profis und der Nachwuchs, Gaechinger Cantorey und JSB Ensemble, gemeinsam auf der Bühne und musizieren Händels Feuerwerksmusik und seine Coronation Anthems (23. März). Noch mehrfach sind die beiden Ensembles im Festival anzutreffen: das Orchester der Gaechinger Cantorey mit Sinfonien und Konzerten dreier Bach-Söhne (12. März), die Teilnehmenden am Meisterkurs in einer Liedmatinee (16. März), ebenso beim Mitmachkonzert wie beim Bach-Geburtstag mit Musik und Tanz.
Über »Bach (Re)Inventions« improvisiert das Moisés P. Sánchez Trio bei Jazz in der Dürnitz (17. März). Orgelwerke von Bach interpretieren Studierende in der Orgelsammlung der Musikhochschule (18. März), Gambe solo zelebriert Lucile Boulangerbeim Nachtkonzert mit Musik von Karl Friedrich Abel und J. S. Bach (22. März).
Der jährliche Bachfest-Termin schließt jetzt und künftig natürlich immer auch den Geburtstag seines Namenspatrons mit ein: Am 21. März wird Johann Sebastian Bachs 340-igster im Wizemann mit Musik, Tanz und Drinks ausgiebig gefeiert. Die jungen Künstlerinnen und Künstler des JSB Ensembles geben Highlights aus ihren Programmen zum Besten, Leticia Moreno & Friends reisen mit Violine und Bandoneon musikalisch von Köthen bis Buenos Aires, bevor der Abend in eine Party mit Tango und dem argentinischen Tanzpaar Diana & Juan mündet.
Beteiligt am Festival sind zahlreiche Institutionen der Stadt wie die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (HMDK), das ethnologische Linden-Museum, das Landesmuseum Württemberg, die Stadtbibliothek und die Staatsgalerie Stuttgart, die Stuttgarter Philharmoniker und die Arthaus Kinos. Die Veranstaltungen finden in der Liederhalle, im Theaterhaus und im Wizemann, in den Kirchen und Museen Stuttgarts statt.
Begleitprogramm
»Zur Sprache gebracht« lädt zu sechs Veranstaltungen mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis. An den Wochenenden gibt es musikalische Gottesdienste in den evangelischen und katholischen Hauptkirchen der Stadt sowie Themenführungen u.a. in der Staatsgalerie Stuttgart.
Unter dem Motto „neuer Name volles Programm“ bietet die Bodensee Philharmonie (bisher bekannt als Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz) die Möglichkeit, sich auf deren Konzertprogramm einzustimmen. Barbara Paul arbeitet als Autorin, Moderatorin und Redakteurin für SWR Kultur und unterhält sich mit dem Chefdirigenten Gabriel Venzago und dem Intendanten Dr. Hans-Georg Hofmann über die Programme der Philharmonischen Konzerte.
Auf diese Weise bekommt man außergewöhnliche und informative Einblicke in die Entstehungsgeschichte und Aufführungspraxis der aufgeführten Werke. Alle Folgen: www.philharmonie-konstanz.de
Neu – Digitale Literaturkarte für Baden-Württemberg
Der deutsche Südwesten ist eine der reichsten Literaturlandschaften Europas. Für das Deutsche Literaturarchiv Marbach Grund und Anlass dies in einer neuen multimedial angelegten digitalen Landkarte sichtbar zu machen. Als erste Stadt, deren literarische Geschichte und Gegenwart in das Projekt einfließt, wurde Heidelberg ausgewählt. In einer Kooperation zwischen dem dortigen Kulturamt ist so zum Auftakt des Projekts eine digitale Stadtkarte mit mehreren Hundert Einträgen und ausführlichen Hintergrundinformationen entstanden. Die Karte zeigt Lebensstationen von Autorinnen und Autoren, Entstehungsorte literarischer Werke, Schauplätze der Literatur sowie Orte oder Plätze, die Personen und Werke in unserer Lebenswelt präsent halten – beispielsweise Literaturmuseen, Denkmäler, Gedenktafeln, Schul- und Straßennamen. Aber auch der laufende Literaturbetrieb ist Thema: belletristische Verlage, Literaturhäuser, Literaturpreise und -festivals. Die Daten und Texte sind in der Karte durch Bilder, Audiodokumente und Filme angereichert. Nutzerinnen und Nutzer können gezielt nach bestimmten Autorinnen und Autoren, Orten, Regionen und Zeiträumen suchen. Themenfilter ermöglichen immer wieder neue Blickwinkel auf die Literaturlandschaft. Die Digitale Literaturkarte Baden-Württemberg ist partizipativ angelegt. Weitere Kooperationen mit dem Kulturamt Nürtingen, dem Netzwerk Literatur in Oberschwaben sowie den Universitäten in Konstanz und Tübingen sind bereits in Planung. Digitale Angebote ermöglichen nicht nur neue Perspektiven auf die Literaturlandschaft, sondern wollen so die Kulturangebote im ländlichen Raum mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Digitale Literaturkarte ist unter www.cityofliterature.de/literaturkarte abrufbar
Lear
In seiner Bearbeitung „Lear“ nach William Shakespeares Tragödie König Lear von 1606 arbeitet Falk Richter am Schauspiel Stuttgart die archaischen Bilder und die poetische Kraft des Klassikers neu heraus und überträgt sie ins Heute. In seiner Adaption geht es um den gefeierten Regisseur Erik Lind, der König Lear von William Shakespeare inszenieren soll. Doch ein Herzinfarkt zwingt ihn in eine Klinik. Die Tochter Karin tritt sein Erbe an, um seine letzte große Inszenierung zu retten. Bei den Proben taucht sie in die Geschichte des alten Königs Lear ein und gleichzeitig in ihre eigene problematische Beziehung zu ihrem Vater. Bei Shakespeare ist Lear einst ein mächtiger König nun ein alter Mann. Um sich noch einmal der Liebe seiner Töchter zu vergewissern, sollen sie vor der Aufteilung des Erbes ihre Zuneigung zu ihm bekunden. Der Preis ist der größte Teil seines Königreichs. Die jüngste Tochter verweigert diesen Wettbewerb: Sie liebe ihren Vater Lear so, wie ein Kind seine Eltern lieben sollte, nicht mehr, nicht weniger. Aber das ist nicht das, was der Vater hören will. Enttäuscht und wütend verstößt Lear seine jüngste Tochter. In Auseinandersetzung mit dem Stoff König Lear beginnt nun auch Karin zu zweifeln: Wie viel ist sie ihrem in der Vergangenheit tyrannischen, jetzt todkranken Vater schuldig? Was passiert in der Familie, wenn sich plötzlich die Kräfteverhältnisse verändern. Falk Richter stellt mit seiner Version des Dramas grundlegende Generationen-Fragen und stellt uns moderne Menschen vor, die sich die Frage nach der Möglichkeit von Selbsterkenntnis, Verantwortung und Verzeihen neu stellen müssen.
Premiere am 8. Februar 2025 im Schauspielhaus Stuttgart
ECLAT
Fantasievoll und reich an unterschiedlichen Genres, Stilen und Formaten.
Das Festival Neue Musik Stuttgart 2025 hat vom 5. bis 9. Februar 2025
36 Künstler*innen aus 22 Ländern zu Konzerten und Performances eingeladen, 25 davon sind Uraufführungen.
Wundersame Klänge aus der Interaktion mit Spielzeug das Universum des Kindes entstehen in einem intensiven, magischen Werk von Christian Winther Christensen für das Ensemble Ascolta und ein Radio (5. Feb.).
In „DasSpielDasLeben“von Uwe Rasch reagiert das Trio Pony Says auf die Lebensberichte von drei Stuttgarter*innen, deren nicht gerade geradlinig verlaufene Biografien der „idealisierten gehobene-Mittelschichts-Karriereplanung“ aus dem Gesellschaftsspiel „Das Spiel des Lebens“ gegenübergestellt werden.
Spielerisch erfand die belarusische Dichterin Vera Burlak mit ihrem Sohn Kastuś das „ABC der Ausrufe“, in dem die beiden für jeden Buchstaben des belarusischen Alphabets einen emotionalen Ausruf gefunden und in eine Geschichte verwandelt haben – skurrile, lustige, rätselhafte Gedichte mit phantastischen Comiczeichnungen, die Monika Nuber durch Animations-Film in Bewegung bringt und die Georgia Koumará in eine subtile Klangerzählung einbettet: ein eindrückliches Plädoyer für Fantasie, Freiheit und gegenseitige Aufmerksamkeit (6., 7., 8. Feb.).
Mit fantastischen, Comic-artigen „Cyborg-Wolpertingern“, die ihr humanes Erbe nicht einfach abstreifen können und wollen, lassen Annesley Black & Kinky Muppet in der „Elektroperette“ Digital Blood eine durchdigitalisierte, transhumane Welt auferstehen (8. Feb.). In diesem surrealen, von Computerspielen inspirierten Setting trifft sich ein Elektronik-Ensemble mit einer Rockmusik-Band mit dadaistischen Tendenzen zu einem Song Medley zwischen Elektronischer Musik, Punk und Rock.
Eine groteske Tour de Force in das Herz von Identitäten, die von Gewalt geprägt sind, ist das Musiktheater „Les Murs meurent aussi“ von François Sarhan – ein unsentimentales Stück über Mauern, Grenzen, Territorialkriege, Aneignung und über Identitätsfragen, die sich aus diesen Konflikten ergeben (7. Feb.).
Die Komponistin Elena Mendoza möchte in der Erfahrung von Kriegen und Krisen die Suche nach einer anderen Wirklichkeit nicht aufgeben und stellt sich in ihrem Orchesterwerk „eine imaginäre Stadt vor, einen persönlichen utopischen Ort, nach dem man nicht aufhören kann zu suchen. In der heutigen Zeit, die sich aufgrund der verschiedenen Krisen plötzlich dystopisch anfühlt, ist die Idee der Utopie für mich wieder einmal überlebenswichtig geworden.“
Internationale Gäste, ECLAT-Debütanten wie die United Instruments of Lucilin oder das junge Fabrik Quartet und bewährte Stuttgarter Akteure, darunter das SWR Symphonieorchester und das SWR Vokalensemble, prägen fünf abwechslungsreiche und spannende Festivaltage im Theaterhaus.
Die Neuen Vocalsolisten, das weltberühmte Hausensemble des Veranstalters Musik der Jahrhunderte, feiern darin ein besonderes Jubiläum: 25 Jahre als Kammermusik-Formation und damit 25 Jahre eines neuen Genres, das sie belebt und maßgeblich geprägt haben: das Vokale Kammer-Musik-Theater. Für ECLAT entstanden sechs sehr persönliche Werke, die aus unterschiedlichen Perspektiven von Herkunft erzählen, sei es die Heimat der Ahnen in einem Fischerdorf am Rhein oder die verlorene Heimat einer Exil-Russin oder die Romantik als musikalische Heimat (2 Konzerte am 8. Feb.).
Gespräche über die Inspiration, das Making-Of oder Hintergründe von Werken sind entdecken im Festival-Portal auf der ECLAT-Website. Einer dieser Interviewten ist der britische Shooting-Star Alex Paxton. Mit seiner großen Feier der Sinnlichkeit eröffnen die Neuen Vocalsolisten und das Klangforum Wien das Festival am 5. Februar: „Gesang als Spiel, Zuhören als Berührung und Harmonie wie das Leben in einem Körper.“
Weitere Informationen: ECLAT Festival Neue Musik Stuttgart im Theaterhaus Stuttgart 5. – 9. Februar 2025 www.eclat.org Tickets: Theaterhaus Stuttgart Telefon: 0711 40 20 720
Esskulturen
Haut Cuisine und Molekulargastronomie; Fastfood und Slowfood; Vegetarisch und Vegan; Tailändisch und Türkisch; Baumkuchen und Falscher Hase; Pasta und Pommes-Schranke; Fingerfood und Stäbchen; Low Carb und Eier-Diät; Jojoeffekt und Essstörungen; Hungersnöte und Überfluss; Kochkünste und Tafelfreuden – alle sind Teil eines großen Ganzen: der menschlichen Esskultur. Immer mehr Museen im Land entdecken derzeit dieses wichtige Thema auf ganz unterschiedliche wieder für sich – Grund und Anlass, Ihnen einen Überblick zu geben.
Essen und Trinken – Reisen durch Körper & Zeit
Die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim widmen sich in einer Sonderausstellung dem Thema aus naturwissenschaftlicher und kulturgeschichtlicher Sicht. In der facettenreichen Zusammenstellung bieten interaktive Inszenierungen, archäologische Funde, anatomische Modelle und kulturhistorische Zeugnisse spannende Einblicke in die Ernährungsgeschichte sowie die Wege und Verwertung der Nahrung in unserem Körper und laden noch bis 27. Juli 2025 zum Entdecken, Mitmachen und Weiterdenken ein.
Präsentiert wird die Schau in zwei Teilen: Im Museum Weltkulturen gibt es eine kurzweilige Reise durch den menschlichen Körper. An interaktiven Stationen erfährt man, wie Farbe uns beeinflusst, wie Enzyme arbeiten, welche Funktion die einzelnen Organe haben, wie wichtige Nährstoffe ins Blut gelangen und vieles mehr. Alles ist mit allem verbunden: Kopf und Darm beeinflussen sich gegenseitig, Informationen flitzen von der Nase zur Leber, Stimmungen schlagen auf den Magen und eine ganze Reihe fein abgestimmter Wundersäfte wirkt unablässig in unserem Organismus. Das Kohlenhydrat Zucker wird kritisch ins Visier genommen und auch die Begegnung mit dem „inneren Schweinehund“ gehört dazu, denn schließlich fragen sich viele, warum der Mensch trotz besseren Wissens zu ungesunder Nahrung greift. Im Museum Zeughaus werden in einer kulturhistorischen Zeitreise die Uhren um Jahrtausende zurückgedreht. Die Ausstellung beginnt in der Altsteinzeit mit der Entstehung des kochenden Menschen und führt durch verschiedene Epochen der europäischen
Geschichte bis in die Zukunft. Im Fokus stehen Ernährungsgeschichten und verbindende Themen. So können wir in Sachen Nachhaltigkeit sicher noch viel vom altsteinzeitlichen Rentierjäger lernen und schon im alten Rom holte man sich in Garküchen Speisen zum Mitnehmen. Die Reformbewegung rief bereits um 1900 zum Fleischverzicht auf. Außerdem geht die Schau am Beispiel Pizza den Aspekten Globalisierung und regionale Identität nach. Dieser Ausstellungsteil vereint insgesamt rund 300 außergewöhnliche, kostbare und teils kuriose Exponate, die faszinierende Ess- und Trinkgeschichten erzählen. Neben der „Körperreise“ im Museum Weltkulturen und der „Zeitreise“ im Museum Zeughaus greifen auch die rem-Stiftungsmuseen das kulinarische Thema auf. In der ZEPHYR-Ausstellung „In Her Kitchen“ gewährt der preisgekrönte Fotograf Gabriele Galimberti einen Blick in die Küchen dieser Welt. Er hat rund um den Globus Großmütter mit ihren Lieblingsgerichten abgelichtet. Eine Schau, die eindrucksvoll zeigt, wie Essen verbindet. Um Trinkgeschichten von der Antike bis zur Gegenwart geht es schließlich in der Ausstellung „Zum Wohl!“.
Zur Ausstellung gibt es ein abwechslungsreiches Begleitprogramm. Außerdem laden Ausflugstipps rund um das Thema Essen und Trinken zu einer Entdeckungstour im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald und der Metropolregion Rhein-Neckar ein – entweder als Faltkarte, die im Museum sowie an vielen weiteren Stellen kostenfrei ausliegt, oder als Online-Version unter www.rem-mannheim.de.
Aufgetischt – eine kulinarische Weltreise
Auch eine Ausstellung im Schmuckmuseum Pforzheim widmet sich Esskulturen aus aller Welt. „Aufgetischt – eine kulinarische Weltreise“ (bis 19. April 2026) erzählt mittels Exponaten von aufwendigen Banketten und exquisitem Tafelschmuck und wie diese in den Fürstenhäuser Europas zum Einsatz kamen. So erfährt man zum Beispiel, dass noch bis ins 18. Jahrhundert der Adel oft sein persönliches Besteck auf Reisen mit sich führte – nicht selten gibt es dazu kuriose oder kostbare Unikate. Im Barock kamen einheitliche Tafelservice in Mode, die mit der Industrialisierung schließlich zur gehobenen Massenware wurden. Handel, Eroberungszüge und Migrationsprozesse bereicherten die Speisezettel mit exotischen Früchten und Gewürzen und veränderten Sitten und Gebräuche. Im Dialog mit ethnografische Kostbarkeiten sind dazu historische Goldschmiedekunst, zeitgenössisches Design und Objekte der Alltagskultur zu sehen.
Die Darstellungen reichen von traditioneller Stillleben-Malerei bis hin zu provokativen zeitgenössischen Interpretationen. Gezeigt werden unter anderem Armand Fernandez, Banksy, Thomas Baumgärtel, Joseph Beuys, Fernando Botero, Albrecht Dürer, Marion Eichmann, Ralph Fleck, Katharina Fritsch, Alwin Lay, Vera Mercer, Pablo Picasso, Dieter Roth, Daniel Spoerri, Tomi Ungerer, Andy Warhol, Erwin Wurm u.v.m. Wie stets bietet die Galerie Stihl Waiblingen gemeinsam mit der Kunstschule Unteres Remstal dazu ein vielseitiges Programm mit Führungen und Workshops an. (Bis 2. März 2025
„Verrückt nach Fleisch“
Die Ausstellung „Verrückt nach Fleisch“ im Museum Brot und Kunst in Ulm (bis13. April 2025) widmet sich dem Thema Fleisch und gliedert sich in drei Ebenen. Das erste Teil geht der Frage nach, warum und seit wann Fleisch so eng mit unseren Koch- und Essgewohnheiten verbunden ist. Der zweite fragt nach Tieren als „Produkten“.
Ist es in Ordnung, dass wir Lebewesen als „Produkte“ begreifen? Jedenfalls wächst die öffentliche Kritik. Im dritten Teil geht es schließlich um die zentrale Frage nach dem Preis. Muss sich jeder Fleisch leisten können? Wie fair sind unsere Preise? Und welchen Preis hat das Fleischessen sonst noch? Das letzte Kapitel widmet sich schließlich dem in vitro Fleisch.
Seit ein paar Jahren gibt es die Hoffnung, wir könnten in Zukunft Fleischzellen im Labor wachsen lassen, ohne Tierleid und Umweltbelastung. Ist das die befreiende Lösung? Die – teils interaktive – Ausstellung zeigt Bilder und Objekte zu diesen Fragen. Daneben begegnen den Besuchern Videostatements von Wissenschaftlerinnen, Künstler*innen und Alltagsexperten. Darunter ist Karen Duve, die von ihrem einjährigen Selbstversuch berichtet, ‚anständig zu essen‘, oder Stefan Michel, der argumentiert, bestimmtes Fleisch sei gut fürs Klima. Henk Wildschut z.B. versucht Massentierhaltung so zu fotografieren, dass er Tieren und Tierhaltern gerecht wird. Pascal Dreier setzt sich als Vegetarier mit „speziesübergreifendem Trauern“ auseinander. Denn Fleisch zu essen ist eben ein „Rendezvous mit dem Tod“ – so der Titel eines Werks von Dieter Roth. Weitere Werke der Schau stammen von Pieter Brueghel, Pascal Dreier, Robert Häusser, Jochen Lempert, Max Liebermann, Peter Menzel, Neozoon u.v.m.
Klangschönheit und kultureller Dialog – Das Viatores Quartet
Eine Fachjury aus Redakteur*innen der Musikredaktion von SWR Kultur hat das Viatores Quartet zum „SWR Kultur New Talent 2024“ ernannt. Mit 2025 beginned wird das Ensemble im Rahmen des SWR Programms für drei Jahre mit Konzertengagements, Studioproduktionen und Medienpräsenz gefördert.
Die Mitglieder sind nicht nur jung, sondern auch die Gründung – 2023 fanden die vier an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin zusammen. Die Jury von SWR Kultur würdigt vor allem die große gestalterische Kraft des Quartetts: „Mit ihrem Ziel, sich schon in jungen Jahren voll und ganz auf die Quartettarbeit zu konzentrieren und dabei einen aus den Mitgliedern hervorgegangenen Ansatz des kulturellen Dialogs zu verfolgen, überzeugt und gewinnt das junge Ensemble. Klangschönheit und die Neugier auf neue Werke jenseits des klassischen Repertoires zeichnen dieses Streichquartett besonders aus.“
Louisa Staples, Johannes Brzoska, Gordon K. H. Lau und Umut Saglam studieren seit 2023 bei Tabea Zimmermann in Frankfurt am Main und seit 2024 zusätzlich bei Oliver Wille in Hannover. Das junge Quartett hat bereits in renommierten Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin und bei den Hindemith Tagen in Frankfurt am Main konzertiert. Des Weiteren trat es beim AIMA Music Festival im türkischen Ayvalik auf. Der Name des Ensembles leitet sich vom Viatore, dem Reisenden, ab und stellt einen Bezug zu den vier unterschiedlichen Herkünften und Kulturen der Ensemblemitglieder her, die aus Großbritannien, Deutschland, Hongkong und der Türkei kommen.
Weitere Info und Termine: www.viatoresquartet.com Konzert-Videos unter YouTube (Account: Viatores Quartet)
100 Jahre Pierre Boulez
Jahrhundert-Künstler, Gentleman und Visionär – 2025 wäre der Komponist, Dirigent und Musik-Philosoph Pierre Boulez 100 Jahre alt geworden. Er gehörte zu jenen Persönlichkeiten, die die Musikwelt nachhaltig verändert haben. Das Festspielhaus Baden-Baden, die Stadt Baden-Baden und weitere Institutionen würdigen ihn mit einem umfangreichen Programm.
Pierre Boulez lebte und arbeitete über 60 Jahre in Baden-Baden, 2016 starb er auch hier im Alter von 90 Jahren. Boulez galt als nahbar, war selbst ein eifriger Konzertgänger, jemand mit dem man sich gerne unterhielt und austauschte. Die Stadt verlieh ihm 2004 die Goldene Ehrenmedaille und 2015 die Ehrenbürgerschaft. Sein Grab befindet sich auf dem Baden-Badener Hauptfriedhof. „Pierre Boulez spielte als Dirigent, Komponist und Kultur-Denker eine herausragende Rolle im 20. Jahrhundert. Ob als Chefdirigent in London, New York oder als Musikpädagoge: Er veränderte die Musikwelt und das Denken über die Musik. Bis heute bauen wir auf vielen seiner Ideen auf“, so Benedikt Stampa Leiter des Festspielhaus Baden-Baden.
Das Geburtstagsfest am 26. März wartet demgemäß mit einem festlichen Bühnenprogramm im Festspielhaus auf. Mit dabei sind die Würth Philharmoniker, Studierenden und Zeitzeugen. Außerdem wird der Platz vor dem Festspielhaus an diesem Tag in „Pierre-Boulez-Platz“ umgetauft.
Pierre Boulez, der eigentlich erst Mathematik und technische Wissenschaften studieren wollte, wurde 1943 Kompositionsschüler von Olivier Messiaen am Pariser Konservatorium. Danach leitete er verschiedene Ensembles in Frankreich. 1952 kam erstmals zu den Internationalen Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt. Dort wirkte er später auch als Dozent und als Dirigent des Darmstädter Kammerensembles. 1954 gründete er in Paris die Konzertreihe Domaine Musical, die er bis 1967 leitete, und wurde Gastdirigent des Südwestfunk-Orchesters in Baden-Baden.
Neben den Komponisten Karlheinz Stockhausen und Luigi Nono gehörte Pierre Boulez ab Mitte der 1950er Jahre zu den herausragenden Vertretern der musikalischen Avantgarde, speziell der seriellen Musik. In seinen Kompositionen verband Boulez Rationalität und Logik mit den poetischen Traditionen der französischen Musik, insbesondere des Impressionismus. Seine erste Schaffensphase war von einer äußerst kritischen Einstellung zum eigenen Werk wie zu den Kompositionen anderer geprägt. So störte er mehrfach mit Gleichgesinnten Aufführungen konservativerer Kollegen und zog zahlreiche Frühwerke wieder zurück. Aber auch später überarbeitete er seine älteren Werke immer wieder, so dass sie kaum endgültige Form erreichten, sondern immer nur Stufen eines kompositorischen Entwicklungsprozesses darstellten.
Als Wagner-Dirigent sorgte er immer wieder für Aufsehen – er modernisierte die Aufführungspraxis – weg von schleppenden schwerfälligen Tempi – zugunsten von Lebendigkeit und Dynamik. Seine Parsifal-Aufführung 1967 war diejenige mit der kürzesten Spieldauer für dieses Werk in Bayreuth. Das Festprogramm beginnt daher folgerichtig mit einer Verwandlung des Festspielhauses in ein riesiges „Opern-Kino“. Gezeigt wird vom 23. bis 26. Januar 2025 der von Pierre Boulez in Bayreuth 1976-1980 dirigierte „Jahrhundertring“, Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ in voller Länge. Pierre Boulez und der damals junge französische Regisseur Patrice Chereau sorgten mit ihrer Inszenierung zunächst für einen Theater-Skandal, der sich im Laufe der Jahre zu einem großen Triumph entwickelte.
Kaum ein bekanntes Orchester an dessen Pult Boulez nicht gestanden hätte – das Cleveland Orchestra, BBC Symphony Orchestra und 1971–1977 als Nachfolger von Leonard Bernstein das New York Philharmonic Orchestra, die Berliner Philharmoniker und die Wiener Philharmoniker und er war regelmäßiger Gast in Bayreuth und bei den Musiktagen Donaueschingen, wo auch einige seiner Werke aufgeführt wurden.
Pierre Boulez ist jedoch nicht nur durch seine Werke, sondern auch durch die von ihm maßgeblich vorangetriebene Gründung des IRCAM (Institut de recherche et coordination acoustique/musique) eng mit dem Begriff der Live-Elektronik verbunden. Dabei werden Instrumentalklänge oder Gesangsstimmen in Echtzeit manipuliert oder durch elektronische Klänge angereichert. Am 5. Juni werden in einem Konzert Werke erklingen, in denen die Möglichkeiten der Live-Elektronik auf verschiedene Weise erkundet werden.
Weitgereist umtriebig neugierig. Wissen und Erfahrung weiterzugeben war ihm auch als Lehrer wichtig – er wirkte u.a. an der Musikakademie in Basel und an der Harvard University in den USA.
Boulez Vielseitigkeit unterstreichen auch die unterschiedlichen Formate des Jubiläums.
Eine neue Filmdokumentation über Pierre Boulez wird es geben, ebenso ein großer Themenabend bei SWR2 zu Leben und Werk.
Bei einem Stadtspaziergang unter dem Motto „Finding Pierre“ werden in 6 Stationen die 6 Buchstaben B O U L E Z mit QR-Codes versehen und vor verschiedenen Institutionen in Baden-Baden zwischen Festspielhaus und Stadtmuseum aufgestellt. Hinter jedem QR-Code verbirgt sich ein Video über eine andere Facette von Boulez` Leben und Werk. Foto-Ausstellung von Simone Demandt würdigt dem Künstler im Stadtmuseum Baden-Baden (ab 30. Mai 2025)
Bei den Pfingstfestspielen Baden-Baden kommt ein Kaleidoskop seiner Werke zur Aufführung u.a. mit dem SWR-Sinfonieorchester, dem London Symphony Orchestra, dem Ensemble Intercontemporain, Paris, dem Ensemble Recherche Les Siecles, Paris und mit dem Pianisten Pierre-Laurent Aimard (Konzert und Meisterklasse). Auch ein Glockenkonzert ehrt den Jubilar: Das Auftragswerk, das das Festspielhaus Baden-Baden an Alexander Grebtchenko, Freiburg vergeben hat, wird vom 31.Mai bis 9.Juni täglich um 15 Uhr in der Innenstadt Baden-Baden zu hören sein. Das Museums Frieder Burda plant ebenfalls Programmpunkte unter dem Titel Pierre Boulez und Paul Klee.
Weitere Informationen und das gesamte Programm: www.festspielhaus.de,
Tel.07221 / 30 13 101, das Gesamtprogramm ist auf
der Website „Boulez 100“ zu finden.
„Fanta Vier Forever, Baby!?!“
Mit „Die Da“ wurden Die Fantastischen Vier quasi über Nacht zu Popstars und sind seither eine feste Größe in der deutschen Musiklandschaft. Der Musik-Doku-Podcast „Fanta Vier Forever, Baby!?!“ erzählt die Geschichte der Band von ihren Anfängen bis heute und geht der Frage nach, warum sie seit 35 Jahren zusammen und immer noch erfolgreich ist – trotz zahlreicher Krisen und Herausforderungen.
Der sechsteilige Podcast startet am 29. November 2024 in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt.
Die erste Goldene Schallplatte mit der Geschichte einer Beziehungskiste Die Podcast-Serie gibt exklusive Einblicke in die aktuelle „Long Player On Tour“ der Fantastischen Vier und verrät, wie es zum Song „Die Da“ kam. Im Podcast erzählt Michi Beck, dass die Barszene aus dem Song so zwar nicht stattgefunden hat, „aber dass die gleiche Frau gedatet wurde, ist passiert. Daraus ist `Die Da!?!‘ entstanden“, so Beck. Der Track verschaffte der Kult-Band aus Stuttgart den kommerziellen Durchbruch und gilt heute als Meilenstein des deutschen Hip-Hop.
Den Fantas so nah wie selten zuvor
Die Hosts Nils Dampz und Felix Leibelt sind den Fantas über viele Jahre so nah gekommen wie kaum jemand. Sie begleiten die Band schon seit Jahrzehnten, haben sie oft zum Interview getroffen und haben viele Stunden mit ihnen gesprochen. Herausgekommen ist „Fanta Vier Forever, Baby!?!“, ein Musik-Doku-Podcast, der nicht in Nostalgie verfällt, sondern das Scheinwerferlicht auf das Hier und Jetzt der Band richtet – gespickt mit einmaligen Schlüssellochmomenten, die die Fans sonst nie zu hören bekommen hätten.
Der Sechsteilige Podcast über vier Pioniere des Deutschen Hip-Hop ist ab 29. November 2024 in der ARD Audiothek abrufbar und überall, wo es Podcasts gibt
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