MET live im Kino

Der Kartenvorverkauf für die beliebten Live-Übertragungen aus der Metropolitan Opera, New York, startet am 03. Juni 2023

Mit Bizets CARMEN, Verdis LA FORZA DEL DESTINO, Puccinis MADAMA BUTTERFLY und den selten gespielten Opern LA RONDINE, ebenfalls von Giacomo Puccini, und Gounods ROMÉO ET JULIETTE stehen absolute Highlights aus dem Opernkanon auf dem Spielplan.

Zum ersten Mal erklingt in der preisgekrönten Veranstaltungsreihe MET LIVE IM KINO ein spanisch gesungenes Werk, denn die Saison 2023/2024 startet am 9. Dezember mit der Oper FLORENCIA EN EL AMAZONAS des mexikanischen Komponisten Daniel Catán.

Ailyn Pérez as Florencia Grimaldi in Daniel Catán’s „Florencia en el Amazonas.“ Photo: Paola Kudacki / Met Opera

Dieses Werk aus dem Jahr 1996 erzählt die bezaubernde Geschichte einer brasilianischen Operndiva, die in ihre Heimat zurückkehrt, um im legendären Opernhaus von Manaus aufzutreten – und nach ihrem Geliebten zu suchen, der im Dschungel verschollen ist. Das Libretto verwendet unter anderem Motive aus Gabriel García Márquez’ Roman Die Liebe in den Zeiten der Cholera; die Musik ist melodisch und üppig orchestriert. Die international renommierte und im deutschen Sprachraum wohlbekannte amerikanische Sopranistin Ailyn Pérez, Tochter mexikanischer Immigranten, übernimmt die Titelpartie.
Im Januar 2024 gibt Verdis NABUCCO den Startschuss zu einer Serie von „Gassenhauern“! Außerdem kommen mit den aktuellen Topstars Benjamin Bernheim und Jonathan Tetelman zwei der nachgefragtesten Tenöre zu uns ins Kino, und Asmik Grigorian gibt ihr mit Spannung erwartetes Met-Debut. Ein Wiedersehen gibt es mit den Publikumslieblingen Lise Davidsen, Nadine Sierra, Angel Blue und Piotr Beczała. So kommt das unverwechselbare Flair des berühmten Opernhauses direkt und live in deutsche und österreichische Kinos.
Der Kartenvorverkauf für die Übertragungen der Saison 2023/24 beginnt ab dem 03. Juni 2023 in den Kinos. Die Liste der teilnehmenden Kinos und weiterführende Informationen finden sich unter www.metimkino.de

Das Programm:

09. Dezember Catán FLORENCIA EN EL AMAZONAS (mit Ailyn Pérez)
06. Januar Verdi NABUCCO (mit George Gagnidze und Liudmyla Monastyrska)
27. Januar Bizet CARMEN (mit Aigul Akhmetshina und Piotr Beczała)
09. März Verdi LA FORZA DEL DESTINO (mit Lise Davidsen und Brian Jagde)
23. März Gounod ROMÉO ET JULIETTE (mit Nadine Sierra und Benjamin Bernheim)
20. April Puccini LA RONDINE (mit Angel Blue und Jonathan Tetelman)
11. Mai Puccini MADAMA BUTTERFLY (mit Asmik Grigorian und Jonathan Tetelman)


Idylle und Extreme

Das Violinkonzert des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn mit Violinist Michael Barenboim am Mittwoch, den 14. Juni verspricht ein Abend der Extreme zu werden. Gespielt werden Stücke von Ralph Vaughan Williams, György Ligeti und Joseph Haydn, die sich durch ihre verschiedenen klanglichen Qualitäten ergänzen.

Das Gedicht »The Lark Ascending« von George Meredith umschreibt treffend das britische Landleben. Durchaus naheliegend, dass Ralph Vaughan Williams für sein gleichnamiges Konzertstück für Violine und kleines Orchester unter anderem auf die pentatonische Tonleiter zurückgriff – als Inbegriff für das Natürliche.
Viel weiter in der Verwendung kompositorischer Mittel ging György Ligeti. Wie in seinem Cellokonzert, so enthält auch sein Violinkonzert teils extreme Ausprägungen von Tempo und instrumentaler Klanglichkeit. Die enorme Bandbreite von Ligetis Sprache umfasst mikrotonale Elemente ebenso wie Anleihen bei ungarischer oder bulgarischer Folklore.
Musikalische Extreme anderer Art enthält die Sinfonie Nr. 49 von Joseph Haydn. Der nicht von Haydn stammende Beiname »La Passione« hat zu etlichen unbelegten Hypothesen geführt. So soll der Komponist mit der Musik wahlweise auf einen Todesfall oder das Abbrennen seines Hauses reagiert haben. Jenseits solcher Kolportagen: Die Sinfonie enthält viele dramatische Stellen, teils diffizile Rhythmik sowie eine für die damalige Zeit außergewöhnlich weitgespannte Dynamik. Auffällig auch die dem Typus der Kirchensonate entlehnte Satzreihenfolge langsam-schnell-langsam- schnell – innerhalb der Gattung der Sinfonie eine Seltenheit.

Case Scaglione, Chefdirigent © Nikolaj Lund

Mi 14.06.23, 19.30 Uhr 
18.45 Konzerteinführung

Harmonie Heilbronn
Theodor-Heuss-Saal

Karten und weitere Informationen unter www.wko-heilbronn.de.

 

Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn (WKO) ist das Lebenswerk des Dirigenten Jörg Faerber. Er gründete das Orchester 1960 und führte es zu internationalem Renommee. Auf Jörg Faerber und seine visionäre Arbeit folgte im Jahr 2002 Ruben Gazarian. Mit Gazarian vollzog sich eine deutliche Erweiterung des Repertoires – eine Linie, die sein Nachfolger, der seit der Spielzeit 2018/19 als Chefdirigent amtierenden US-Amerikaner Case Scaglione, konsequent weiterverfolgt. Dieser war zuvor als Associate Conductor der New Yorker Philharmoniker und Musikdirektor des Debütorchesters der Young Musician Foundation of Los Angeles tätig und ist als Gastdirigent weltweit gefragt.

Das musikalische Können dieses Ensembles zeigt sich dadurch, dass es sowohl vermag eine energetische und orchestrale Klangpracht zu entfalten und gleichzeitig auch über die kammermusikalischen Tugenden des aufeinander Eingehens und gegenseitigen Zuhörens verfügt. Letzteres ermöglicht auch Aufführungen, bei dem das Orchester entweder vom Solisten- oder dem Konzertmeisterpult aus geleitet wird. Der individuelle Klang des Orchesters prägt wesentlich das Musikleben seiner Heimatregion. So gibt es eigene Abonnementreihen in Heilbronn und Ulm, sowie regelmäßige Musiktheater-Produktionen mit dem Theater Heilbronn. Doch auch auf wichtigen internationalen Bühnen ist das WKO ein viel geladener Gast. Jüngst spielten sie im Concertgebouw Amsterdam, im Königin-Elisabeth-Saal Antwerpen, in der Kölner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg sowie beim Rheingau Musik Festival.

Carl Laemmle Produzentenpreis 2023

Der Filmproduzent Thomas Kufus wurde am Freitag, 26. Mai 2023 im Schloss Großlaupheim von der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen (Produzentenallianz) und der Stadt Laupheim im Rahmen einer feierlichen Gala mit dem Carl Laemmle Produzentenpreis 2023 ausgezeichnet. Der Preis würdigt Kufus‘ umfangreiches Engagement zahlreiche, häufig preisgekrönten Dokumentar- und auch Spielfilmen zu realisieren. Zu seinen Produktionen zählen DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER, 24H BERLIN – EIN TAG IM LEBEN, MORE THAN HONEY, BLACKBOX BRD und DER VERMESSENE MENSCH. Die Auszeichnung ist mit 40.000 Euro dotiert.

Foto: (c) Severin Wohlleben

Thomas Kufus richtet sich in seiner Dankesrede immer wieder an seine Wegbegleiter:innen – seine Familie, seine Freund:innen, seine beruflichen Vertrauten – und dankt ganz besonders seinem Team von zero one film: „…Dieses Teamwork, das Wissen um euch, das Mich-verlassen-Können auf euch gibt mir Kraft und Energie, um weiterzumachen. …und die noch größer gewordenen Herausforderungen unserer Zeit zu beleuchten: den Krieg in Europa und den nicht mehr aufzuhaltenden Klimawandel. Hierzu aufwühlende Filme zu produzieren, weltweit aneckende Geschichten zu erzählen, Debatten auszulösen, Nischenprogramme der Sender zu finden – darin sehe ich meine Aufgabe, mein Lebenswerk noch weiterzuführen.“

Foto: (c) Severin Wohlleben
Foto: (c) Severin Wohlleben

ARD-Programmdirektorin Christine Strobl, die im Namen der Jury den Preis an Thomas Kufus überreichen durfte, begründet die Entscheidung der Jury u.a. mit den folgenden Worten: (…) „Kufus hat es sich zur Aufgabe gemacht, Filme umzusetzen, die eine Botschaft vermitteln. Er will stets Filme machen, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen, die das Publikum erreichen, es bewegen und zum Nachdenken anregen. Sein Schaffen zeigt auch, wie engagiertes Kino und Fernsehen wirkungsvoll zu Verständigung und Toleranz beitragen können.“
Der Regisseur Andres Veiel, langjähriger Weggefährte und enger Freund von Thomas Kufus, hielt eine bewegende Laudatio, in der er aus dem Leben eines immer neugierigen, oft mutigen und vor allem leidenschaftlichen „Überzeugungstäters“ erzählt.

(von links nach rechts): Ingo Bergmann (Oberbürgermeister der Stadt Laupheim), Christine Strobl (Programmdirektorin der ARD), Thomas Kufus (Preisträger), Andres Veiel (Regisseur und Laudator), Björn Böhning (Geschäftsführer der Produzentenallianz), Foto: (c) Severin Wohlleben
Das Schloss Großlaupheim war auch im siebten Jahr wieder glamouröser Austragungsort der Veranstaltung. Neben ARD-Programmdirektorin Christine Strobl (Jurymitglied des Carl Laemmle Produzentenpreises), Björn Böhning (Geschäftsführer der Produzentenallianz) und Ingo Bergmann (Oberbürgermeister der Stadt Laupheim) kamen 400 geladene Gäste aus Film, Fernsehen, Politik und Wirtschaft, darunter die Moderatorinnen Verona Pooth und Miriam Höller, die Schauspielerinnen Charlott Reschke, Christina Hecke und Amanda da Gloria, die Schauspieler Adnan Maral, Lukas Sauer und André Eisermann, die Regisseure Markus Imhoof und Andres Veiel sowie Regisseurin Regina Schilling, um Thomas Kufus für sein filmisches Werk zu ehren.
Durch den Abend führten SWR-Moderatorin Dr.Jana Kübel und Moderator Florian Weber. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Musikerin Alina.
Carl Laemmle mit Kamera, 1909 (c) Stadt Laupheim
Carl Laemmle um 1910 (c) Stadt Laupheim

Das oberschwäbische Laupheim ist die Geburtsstadt des Filmpioniers Carl Laemmle (Gründer der Universal Studios in Los Angeles) und liegt zwischen Stuttgart, Ulm und dem Bodensee.

Bis heute ist Carl Laemmle in Laupheim sichtbar, unter anderem durch einen kunstvoll gestalteten Carl-Laemmle-Brunnen, einen Carl-Laemmle-Weg, das Carl-Laemmle-Gymnasium und einer eigenen Abteilung im Museum zur Geschichte von Christen und Juden. Seit 2019 steht eine lebensgroße Skulptur Laemmles vor dem Eingang des Kulturhauses. Dieses Jahr fanden erstmals in den zwei Wochen vor der Preisverleihung die Laemmle Film- und Kinotage mit rund 20 Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Film und Kino statt.

Als erster eigenständiger deutscher Produzentenpreis zeichnet der Carl Laemmle Produzentenpreis jährlich das Lebenswerk einer herausragenden Produzentenpersönlichkeit aus und stellt zugleich generell die besondere Leistung der Produzentinnen und Produzenten im kreativen und wirtschaftlichen Prozess des Filmschaffens in besonderer Weise heraus. Die Auszeichnung ist mit 40.000 Euro dotiert. Der Carl Laemmle Produzentenpreis wurde im Jahr 2017 anlässlich des 150. Geburtstags des Filmpioniers und Erfinders von Hollywood Carl Laemmle durch die Produzentenallianz gemeinsam mit Carl Laemmles Geburtsstadt Laupheim ins Leben gerufen.

Maria Stuart

Das großangelegte spartenübergreifende Ballettprojekt, in das Bridget Breiner auch den Badischen Staatschor szenisch wie musikalisch einflicht, bringt etwa 90 Künstler*innen auf die Bühne. Es musste aufgrund der Pandemie mehrfach verschoben werden und kommt nun endlich in ihrer vierten Spielzeit als Ballettdirektorin des Staatsballett Karlsruhe zur Uraufführung.

Bridgett Zehr (Maria Stuart), vl. Rosé Urrutia (Burleigh), Timoteo Mock (Paulet), Joshua Swain (Shrewsbury), Leonid Leontev (Mortimer); Foto: Yan Revazov

Zwei Jahrhunderte nach dem wahren historischen Duell von Elisabeth und Maria Stuart, im Jahr 1800, verarbeitete Friedrich Schiller den historischen Stoff der beiden Königinen zu einem Trauerspiel und schuf damit ein packendes Drama zwischen Politik, Rivalität und Weiblichkeit, das auch heute nichts an seiner Bedeutung verloren hat. In der Gegenwart angekommen, nimmt Ballettdirektorin Bridget Breiner Schillers Vorlage zum Anlass, genau diese Themen in den Mittelpunkt ihres Handlungsballetts über die verfeindeten Regentinnen zu stellen. Die Adaption des Dramas als Ballett bedeutet zugleich auch die Kreation einer dritten Perspektive im Umgang mit der historischen Vorlage. Durch Friedrich Schillers Feder erfuhr die reale Geschichte um Maria Stuart und Elisabeth I. bereits eine theatrale Verarbeitung, die die historischen Gegebenheiten zuspitzten und – ganz im Sinne der Entstehungszeit des Dramas – das Publikum mit den universelleren Fragen nach Schuld und Unschuld konfrontieren sollte.
Mit Werken des Briten Benjamin Britten und des zeitgenössischen schottischen Komponisten James MacMillan treffen auch auf musikalischer Ebene englische und schottische Klanggewalten aufeinander, um das Drama spürbar zu machen.

Bridgett Zehr (Maria Stuart), Staatsopernchor, Staatsballett; Foto: Yan Revazov
Bridgett Zehr (Maria Stuart), Ledian Soto (Leicester); Foto: Yan Revazov

Im Jahr 1587 standen mit Maria Stuart und Elisabeth I. zwei Frauen an der Spitze der Macht in einer sonst von Männern dominierten Welt. Maria Stuart, Königin von Schottland, vermeintliche Mörderin ihres Ehegatten, Anwärterin auf den englischen Königsthron und Führerin der katholischen Opposition trifft auf ihr Gegenstück Elisabeth I. Die Königin von England beherrscht als Sinnbild der tugendhaften Regentin und Beschützerin der anglikanischen Kirche ihr Land mit eiserner Hand. Alles an diesen beiden Frauen schreit nach Auseinandersetzung. Der politische Brandherd wird durch die persönlichen Konflikte beider Rivalinnen nur noch mehr angefeuert. Ein gescheitertes Attentat auf Elisabeth führt zu Maria, die am Ende wegen Hochverrats auf dem Schafott steht.
Was die echten Königinnen wirklich zu ihren Handlungen motivierte, wird für immer ein Geheimnis bleiben, aber ihre dramatischen Spiegelbilder geben uns bis heute die Chance, uns in ihnen wiederzufinden, Parallelen zum Hier und Jetzt aufzuspüren und zutiefst menschliche Konflikte nachzuerzählen, die uns berühren.

Sophie Martin (Elisabeth I.), Bridgett Zehr (Maria Stuart); Foto: Yan Revazov
Badischer Staatsopernchor u. Staatsballett; Foto: Yan Revazov

Termine:

So. 11.06. 18:30 // Großes Haus
Fr. 16.06. 20:00 // Großes Haus
Fr. 14.07. 20:00 // Großes Haus

Karten und weitere Informationen unter www.staatstheater.karlsruhe.de.

Jazz trifft Tanz

Jazzmusik zu hören ist in vielerlei Hinsicht wie einen Tanz zu beobachten. Die Spieler der verschiedenen Instrumente kommunizieren miteinander im Rhythmus, improvisieren und präsentieren ihre Soli mit einer Leichtigkeit, die einem den Atem rauben kann.

Der Seelenverwandtschaft dieser beiden Welten können Zuschauende sich bald selbst überzeugen. Beim Cross-Over Abend „Jazz“ des Staatsballett Karlsruhe verschwimmen die Grenzen von Jazz und klassischem Ballett zu einem einmaliges Aufführungserlebnis.
Komponist und Jazztrompeter Thomas Siffling, dessen Jazz Nights aus dem Staatstheater schon nicht mehr wegzudenken sind, und seine Musikerkolleg*innen stehen gemeinsam mit den Tänzer*innen des Staatsballetts auf der Bühne. Mit ihrer Mischung von klassischem Ballett und zeitgenössischem Tanz erarbeiten Artist in Residence Kevin O’Day und die spannende Newcomerin aus England, Stina Quagebeur, die Choreografien für diesen Abend im Großen Haus.

Baris Comak & Thomas Siffling; Foto: Arno Kohlem

Der Amerikaner Kevin O’Day hat in seiner knapp 30-jährigen Karriere als Choreograf immer wieder mit Live-Musiker*innen zusammengearbeitet, so auch mit Thomas Siffling. Für O’Day ist dies bereits seine vierte Kreation für das Staatsballett, nachdem er sich in der Spielzeit 2019/20 mit Always / Only erstmals dem Publikum vorstellte. Seit der Spielzeit 2021/22 ist er Artist in Residence in Karlsruhe.
Die gebürtige Belgiern Stina Quagebeur tanzt seit 2004 für das English National Ballet und hat parallel zu ihrer Tanzkarriere früh begonnen, als Choreografin zu arbeiten. Nach dem Erfolg ihrer Ballettadaption von Ibsens Schauspiel Nora wurde sie 2019 zum Associate Choreographer der Company ernannt und ist als beste Nachwuchskünstlerin mit dem National Dance Award in England ausgezeichnet worden. Mit ihrer Neukreation für das Staatsballett präsentiert sie zugleich ihr erstes Werk für eine deutsche Tanzcompany.

Termine (Klick auf die Termine führen zum Kulturkalender BW):

So. 28.05. 19:30 – 21:45 // PREMIERE
Sa. 03.06. 19:00 – 21:15
Mi. 07.06. 20:00 – 22:15
So. 18.06. 18:30 – 20:45
So. 25.06. 18:30 – 20:45
Mi. 05.07. 20:00 – 22:15
Do. 13.07. 20:00 – 22:15

Karten und weitere Informationen unter www.staatstheater.karlsruhe.de.

Pfingstfestspiele Baden-Baden

Die diesjährigen 25. Pfingstfestspiele des Festspielhauses Baden-Baden stehen ganz im Zeichen Richard Wagners, der seine Festspielidee ursprünglich in Baden-Baden zu verwirklichen plante. Mit dem SWR Symphonieorchester, dirigiert von Teodor Currentzis und Pablo Heras-Casado und mit Gästen wie Sonya Yoncheva, Andreas Schager, Fazıl Say und Patricia Kopatchinskaja wird vom 27. Mai bis zum 4. Juni ganz Baden-Baden mit Musik erfüllt. Mit Wandelkonzerten durch die Stadt, Jazz, zwei
Kammerkonzerten im Theater Baden-Baden und nicht zuletzt partizipativen Angeboten, wird die Musik für das Publikum vielseitig erlebbar gemacht.

Teodor Currentzis, Dirigent © Stas Levshin

Am 27. und 28. Mai dirigiert Teodor Currentzis das SWR Symphonieorchester, auf dem Programm steht Musik von Richard Wagner. Wagner selbst sah sich selbst als legitimen Nachfolger Beethovens und so liegt es nahe, Wagners Musik einmal rein sinfonisch aufzufassen. Es erklingt Richard Wagners „Vorspiel und Liebestod“ aus „Tristan und Isolde“ und der „Ring ohne Worte“, sozusagen ein orchestrales ‚best of‘ des „Ring des Nibelungen“ (arrangiert von Lorin Maazel). Currentzis erganzt die Hauptwerke des Abends mit einer musikalische Wagner-Betrachtung des ukrainisch-russischen Komponisten Alexei Retinski. Seine Komposition „Das Wasser hat keine Haare“ feiert im Festspielhaus Baden-Baden seine deutsche Erstaufführung.

Sonya Yoncheva, Sopranistin © Javier del Real

In der Gala der Pfingstfestspiele am 3. Juni entführt uns die Sopranistin, Sonya Yoncheva in die Welt des italienischen Verismo. Sie ist ein Weltstar und auf den Bühnen der wichtigsten Opernhäuser zwischen New York und Mailand regelmäßiger und umjubelter Gast. Im Festspielhaus Baden-Baden debütierte sie vor beinahe zehn Jahren als Marguerite in Gounods Faust, fünf Jahre später sang sie sich als Desdemona in Verdis Otello in die Herzen des Publikums, bei den Osterfestspielen 2022 brillierte sie als Jolanthe in der gleichnamigen Tschaikowsky-Oper. Auf dem Programm der Gala stehen berühmten Arien aus Opern von Puccini, Mascagni und Leoncavallo, mit Frauenfiguren, deren Schicksale seit jeher die Menschen zu Tränen rühren. „Ich entdeckte ihre Welt auf der Bühne, während ich einige von ihnen dort verkörperte“, sagt Sonya Yoncheva. „Sobald sie ihren Status zugunsten der Liebe aufgeben, erwartet sie nur noch eines – der Tod.“ Mit feinen Schattierungen und Nuancen zeichnet sie die Charaktere der Mimi aus „La Bohème“ oder aus den gleichnamigen Opern die „Iris“ oder „Manon Lescaut“. Und auch die Rolle der Thaïs, aus der gleichnamigen, selten aufgeführten Oper des französischen Komponisten Jules Massenet wird die Zuhörer mitreißen. Begleitet wird Sonya Yoncheva bei der Festspielgala von dem italienischen Tenor Riccardo Massi und der Philharmonie Baden-Baden unter der musikalischen Leitung von Nayden Todorov.

Pablo Heras Casado, Dirigent © Dario Acosta

Mit Liszts zweitem Klavierkonzert eröffnen Dirigent Pablo Heras-Casado und das SWR Symphonieorchester den Pfingstsonntag. Interpretiert wird es vom französischen Pianisten Alexandre Kantorow, der 2019 sensationell den Ersten Preis samt Goldmedaille des Internationalen Tschaikowsky- Wettbewerbs gewann. Auf dem Konzertprogramm stehen Vorspiel und der dritte Aufzug von „Parsifal“. Die Titelrolle in Wagners gewaltigem Bühnenweihfestspiel singt der österreichische Star-Tenor Andreas Schager. Er gastiert regelmässig bei den Bayreuther Festspielen, an der Metropolitan Opera New York, an der Operá Paris, der Bayerischen Staatsoper München und den Berliner Opernhäusern sowie an der Scala und dem Teatro Real in Madrid. Sein Festspielhaus-Debüt gab er 2013 in Mozarts „Zauberflöte“.

Patricia Kopatchinskaja, Geigerin © Marco Borggreve

Am 2. Juni spielen die moldawische Geigerin Patricia Kopatchinskaja und der türkische Pianist Fazil Say Werke von Brahms, Janáček und Bartók.
Beide begeistern seit Jahren auch in Baden-Baden, doch erst dieses Jahr sind sie gemeinsam auf der Festspielhaus-Bühne zu sehen.
Vom ersten Moment des Zusammenspiels sei für Fazil Say „alles voller Aufregung und Adrenalin“ und auch Patricia Kopatchinskaja betont die „unfassbare Kraft und Energie“ ihres Spielpartners. Das gemeinsame Spielen sei „jedes Mal anders, lebendig und unendlich kreativ. Alles bleibt im Spiel, wortwörtlich. Unsere Dialoge geschehen im Konzert, sie sind nicht einbetoniert.“ Das eint die beiden und macht ihre Konzerte so unverwechselbar: Beide lieben die Kunst der Improvisation, beide erzählen die Geschichten der Konzertliteratur immer wieder neu.

Das vielfältige Angebot der Festspiele bietet auch dieses Jahr viele Möglichkeiten musikalischer Erlebnisse. Jeweils zwei Wandelkonzerte an vier verschiedenen Orten der Innenstadt und unterschiedliche Kammerkonzerte im Theater Baden-Baden sowie „Jazz zur Nacht“ in der Orangerie von Brenners Parkhotel ergänzen das Programm der Pfingstfestspiele in Baden-Baden.
Zusätzlich können sich Besucher:innen mit und ohne instrumentale Vorkenntnisseeinem beim Percussion Erlebniswochenende zum Mitmachen, am 20. und 21. Mai auf die Pfingstfestspiele einstimmen.

Karten und weitere Informationen unter www.festspielhaus.de
Tel. 07221 / 30 13 101

Parallele Leben. Karl und Helene Albiker – Karl und Thilde Hofer

Die Stiftung aus dem Nachlass des Bildhauers Karl Albiker, der lange Jahre in Ettlingen gelebt und gearbeitet hat, und die großzügige Dauerleihgabe von zahlreichen Werken Karl Hofers der Stiftung Menschenbild in Winterthur bilden seit vielen Jahren den Grundstock der städtischen Kunstsammlung.
Die beiden Künstler Karl Albiker (1878-1961) und Karl Hofer (1878- 1955) lernten sich mit Anfang zwanzig während ihres Studiums an der Karlsruher Kunstakademie kennen. Beide verbrachten einige Jahre zur gleichen Zeit in Rom und gründeten dort nahezu zeitgleich ihre Familien. Karl Hofer besuchte Albiker in Florenz, wo dieser sich durch den Villa-Romana-Preis mit seiner Familie für ein Jahr aufhielt, und auch in dem Ettlinger Atelierhaus der Familie Albiker war Hofer wie auch andere gemeinsame Freunde ein häufiger Gast. Der enge künstlerische Austausch jener Zeit, der in Briefen und Tagebucheinträgen belegt ist, führte zu einer lebenslangen Freundschaft, die sie trotz unterschiedlicher Arbeitssituationen und Erlebnisse während des Ersten Weltkriegs und später des Dritten Reiches aufrechterhielten.

Karl Hofer (1878-1955), Thilde Hofer mit Carlino, 1905, ©VG Bild Kunst Bonn 2023
Helene Albiker-Klingenstein (1878–1952), Straße in Florenz, um 1910/11 Museum Ettlingen

In der Ausstellung „Parallele Leben“ werden die beiden Künstlerfreunde in einen Dialog gesetzt, der sich auf ihre Lebensläufe und künstlerischen Entwicklungen fokussiert. Persönliche Erlebnisse, Begegnungen und Erfahrungen begleiten in chronologischer Folge die Gemälde, Grafiken und Objekte der Ausstellung und setzen diese in einen ganz persönlichen Kontext. Ergänzend wird in „Parallele Leben“ auch die Lebenswirklichkeit der beiden künstlerischen Ehefrauen Helene Albiker-Klingenstein (1878- 1952) und Thilde Hofer (1874-1942) beleuchtet, die über viele Jahre im Schatten ihrer erfolgreichen Ehemänner standen.

Dauer: bis 30. Dezember 2024. Weitere Info: Museum Ettlingen,
Fon 07243 / 101-222, www.ettlingen.de.

Freilichtspiele Schwäbisch Hall

Im Sommer 2023 präsentieren die Freilichtspiele Schwäbisch Hall von Mitte Juni bis Anfang September wieder ein vielfältiges und eindrucksvolles Bühnen-Programm unter freiem Himmel.

Die Saison beginnt mit dem Kinder- und Familienstück „Rotkäppchen und Herr Wolff“, Premiere ist bereits vor der eigentlichen Saison am 7. Mai. Es  folgen ab Juni das Musical „Wie im Himmel“ (nach dem gleichnamigen, erfolgreichen schwedischen Film) auf der Großen Treppe und Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ im Neuen Globe und ab Juli die Neuinszenierung von Schillers „Maria Stuart“ ebenfalls auf der Großen Treppe. Wie im letzten Sommer spielt erneut „Sister Act“ und die romantische Verskomödie „Cyrano de Bergerac“ auch auf den 54 Stufen. Zahlreiche Wiederaufnahmen gibt es auch im Neuen Globe Theater, dazu gehören Erfolgsinszenierungen von 2019 wie „Ewig Jung“ und Shakespeares „Was ihr wollt“, der Adriano-Celentano-Abend „Für immer Azzurro“ und das Musical „Bühnenschwestern“.

Sister Act © Freilichtspiele Schwäbisch Hall, Foto: Ufuk Arslan
Cyrano de Bergerac © Freilichtspiele Schwäbisch Hall, Foto: Ufuk Arslan
Für immer Azzurro © Freilichtspiele Schwäbisch Hall, Foto: Ufuk Arslan

16. Juni 2023 bis 3. September 2023

Freilichtspiele Schwäbisch Hall e.V.

Premieren:
16. Juni: Wie im Himmel / Große Treppe
22. Juni: SISTER ACT / Große Treppe
23. Juni: Ein Sommernachtstraum / Neues Globe
20. Juli: Maria Stuart / Große Treppe
26. Juli: Für immer Azzurro! / Neues Globe
2. August: Was ihr wollt / Neues Globe
8. August: All das Schöne / Neues Globe
17. August: Bühnenschwestern  / Neues Globe
17. August: Cyrano de Bergerac / Große Treppe
29. August: Ewig Jung / Neues Globe

Karten und weiter Informationen unter: www.freilichtspiele-hall.de.

Bayan Layla

Layla Bayan, Foto: Felix Grünschloß

Bayan Layla, geboren und aufgewachsen in Syrien, begann ein Studium der Architektur an der Universität Hama, bevor sie 2015 in ihrer Wahlheimat Leipzig erste Bühnenerfahrungen machte. Als Ensemblemitglied der Performance-Gruppe Bar oder Ehda wirkte sie in unterschiedlichen Produktionen mit. Mit Philipp Urrutia kollaborierte sie 2015 in Ein unbekannter Freund am LOFFT – DAS THEATER und 2016 in Nocturno am Institut für Zukunft in Leipzig. An der Bürgerbühne des Staatsschauspiels Dresden spielte sie 2016 in Romeo und Julia. 2017 stand sie an der Volksbühne Berlin unter der Regie von Omar Abusaada und dem Autor Mohammed Alattar in Iphigenie eine Schauspielaspirantin auf der Bühne. Anschließend war sie mit dem Kollektiv Ma’loube in der Spielzeit 2018/19 in Days in the Sun und 2020 in OVERDOSE: the Show of Pain and Joy am Theater an der Ruhr und Ringlokschuppen Ruhr zu erleben.
Bayan Layla studierte Schauspiel an der Theaterakademie August Everding in München. Sie ist Teil des ensemble-netzwerk, Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und wurde Anfang der Spielzeit 2021/22 Mitglied im Schauspielensemble des BADISCHEN STAATSTHEATERs. Hier war sie bisher unter anderem in Anna Iwanowa, [Blank], Toni Erdmann und Wunder Geschehen zu sehen.
Ihr Filmdebüt erfolgte 2021 bei den Hofer Filmtagen mit Generation Tochter des gleichnamigen feministischen Filmkollektivs.

Für ihren zweiten Film Elaha, übernahm sie die Hauptrolle einer jungen Deutschkurdin, die vor der Hochzeit ihr Jungfernhäutchen wiederherstellen will. Der Film von Regisseurin und Autorin Milena Aboyan, wurde in der Programmsektion „Perspektive Deutsches Kino“ und Bayan Layla als Nachwuchstalent zu der Berlinale 2023 eingeladen.

Die Schauspielerin wurde 2023 als „Beste Nachwuchsschauspielerin“ mit dem „Bunte New Faces Award Film“ ausgezeichnet. Layla wurde für ihre Rolle im Drama Elaha geehrt, der Film von Milena Aboyan wurde auch als bester Debütfilm ausgezeichnet. Es geht „um die seelischen Nöte einer jungen Frau, um sexuelle Selbstbestimmung und um einen Clash zwischen Kulturen“. Die hochkarätige Jury sprach von einer „sensationellen schauspielerischen Leistung“.

Burda & Bunte zeichnen mit dem New Faces Award jedes Jahr die kreativsten junge Talente aus – die Stars von morgen. Der Nachwuchspreis von Europas größtem Peoplemagazin Bunte wird seit 1998 als Award in den Kategorien „Film“ und „Style“ verliehen. Die Auszeichnung hat sich seit ihrer Gründung zu einer vielversprechenden Talentsichtung der deutschen Film- und Fernsehlandschaft entwickelt. Daniel Brühl, Jessica Schwarz, Hannah Herzsprung, Bettina Zimmermann und Matthias Schweighöfer sind nur einige der Preisträger in der Kategorie „Film“, die inzwischen Karriere gemacht haben.

Stockhausen: Der Mann, der vom Sirius kam

Karlheinz Stockhausen gilt als einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Insbesondere als Pionier der elektronischen Musik erlangte er ab Mitte der 1950er-Jahre Bekanntheit und schuf Klänge, die man nie zuvor gehört hatte. In den folgenden Jahrzehnten strahlten seine radikalen Neuerungen und Kompositionen, seine avantgardistischen Orchester- und Bühnenwerke weit über Deutschland hinaus und nicht zuletzt auch in die Popkultur hinein – zu seinen Bewunderern zählten die Beatles und Miles Davis. Das Graphik Novel Comic „Der Mann, der vom Sirius kam“ nähert sich dem Komponisten ebenso kundig wie persönlich: Erzählt wird die mehrphasige Geschichte der Stockhausen-Verehrung des jugendlichen Thomas von Steinaecker, die den Leser*innen darüber hinaus die bewegte Biografie des kontroversen Komponisten nahebringt.

Thomas von Steinaecker wurde 1977 in Traunstein geboren, ist Schriftsteller, Filmemacher und Journalist. Seine Romane wurden vielfach prämiert, unter anderem mit dem »Aspekte«-Preis. Auch seine Filme wurden international ausgezeichnet, Mit Karlheinz Stockhausen verband ihn eine langjährige Freundschaft, er sagt über Stockhausen: „Er hat zwanghaft visionär gedacht …“
David von Bassewitz zählt wiederum zu den prägenden Illustratoren seiner Generation. Seine Arbeiten wurden international vielfach ausgeKarlheinz Stockhausen gilt als einer der bedeutendsten Komponisten
des 20. Jahrhunderts. Insbesondere als Pionier der elektronischen Musik
erlangte er ab Mitte der 1950er-Jahre Bekanntheit und schuf Klänge,
die man nie zuvor gehört hatte. In den folgenden Jahrzehnten strahlten
seine radikalen Neuerungen und Kompositionen, seine avantgardistischen
Orchester- und Bühnenwerke weit über Deutschland hinaus
und nicht zuletzt auch in die Popkultur hinein – zu seinen Bewunderern
zählten die Beatles und Miles Davis. Das Graphik Novel Comic
„Der Mann, der vom Sirius kam“ nähert sich dem Komponisten ebenso
kundig wie persönlich: Erzählt wird die mehrphasige Geschichte der
Stockhausen-Verehrung des jugendlichen Thomas von Steinaecker, die
den Leser*innen darüber hinaus die bewegte Biografie des kontroversen
Komponisten nahebringt. Thomas von Steinaecker wurde 1977 in
Traunstein geboren, ist Schriftsteller, Filmemacher und Journalist. Seine
Romane wurden vielfach prämiert, unter anderem mit dem »Aspekte«-
Preis. Auch seine Filme wurden international ausgezeichnet, Mit Karlheinz
Stockhausen verband ihn eine langjährige Freundschaft, er sagt
über Stockhausen: „Er hat zwanghaft visionär gedacht …“
David von Bassewitz zählt wiederum zu den prägenden Illustratoren seiner Generation. Seine Arbeiten wurden international vielfach ausgezeichnet und ausgestellt. 2010 wurde er durch den Art Directors Club Europe zum besten Illustrator des Jahres gewählt. Seine Graphic Novel „Vasmers Bruder“ wurde 2015 in die Kollektion herausragender deutschsprachiger Veröffentlichungen des Goethe-Instituts aufgenommen und „Richard Strauss und seine Heldinnen“ wurden 2015 mit dem International Classical Music Award und einem ECHO ausgezeichnet.
Beiden gelingt es ein vielschichtiges Bild des Musikers sowie seiner Musik zu zeigen und welche erzählerische Kraft biografischen Comics innewohnen kann.

 

„Ich wollte dem Leben Stockhausens vor allem in den zentralen Schlüsselszenen so nahe wie möglich kommen. Dafür war es für mich wichtig möglichst genau zu wissen, wie z.B. Mary Bauermeisters Atelier in Köln aussah (...) Oder die Expo in Osaka 1970, die für Karlheinz Stockhausen sicherlich ein Höhepunkt seines Schaffens und seines Lebens war.“
- David von Bassewitz

„Ich habe Stockhausens Musik mit zwölf durch
eine Schallplatte kennengelernt, die mir mein
Vater geschenkt und mich aus mir heute unerfindlichen
Gründen völlig gefangen genommen
hat. Im selben Jahr habe ich ihn dann auch getroffen
und seitdem waren wir eng befreundet
– mit vielen Höhen und einigen Tiefen...“
- Thomas von Steinaecker
alle Abbildungen aus: STOCKHAUSEN: DER MANN, DER VOM SIRIUS KAM, Comic von Thomas von Steinaecker und David von Bassewitz

 

Carlsen Verlag, ISBN 978-3-551-73366-5