Sammlung digital

Ab Dezember 2020 bietet das Linden-Museum Stuttgart virtuelle Zugänge zu seinen Museumsbeständen. Mit rund 160.000 Alltagsgegenständen, Kunstwerken und sakralen Objekten aus den Sammlungsbereichen Afrika, Islamischer Orient, Nord- und Lateinamerika, Ozeanien sowie Süd-, Südost- und Ostasien beherbergt das Linden-Museum eine der bedeutendsten ethnologischen Sammlungen in Europa.

Maske, Mapuche, Chile, Sammlung Holz, Eingang ins Museum: 1898, Copyright: Linden-Museum Stuttgart, Foto: Dominik Drasdow |

Die „Sammlung digital“ präsentiert detaillierte Informationen, interessante Geschichten und Hintergründe zu den Objekten. Sie macht Methoden und Ergebnisse der Provenienzforschung sichtbar und ist essentieller Teil der aktiven Aufarbeitung der (post-)kolonialen Vergangenheit des Museums. Die Plattform will mit seiner neuen Präsentations- und Kommunikationsplattform möglichst vielfältige Nutzergruppen ansprechen: Wissenschaftler*innen und Vertreter*innen der verschiedenen „Herkunftsgesellschaften“ der Ausstellungsstücke, ein lokales sowie internationales Publikum.

www.lindenmuseum.de

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