Der Maler Michael Triegel

Der neue Dokumentar-Film von Regisseur Paul Smaczny  begleitete den Maler Michael Triegel mehrere Jahre und zeigt detailliert und erkenntnisreich das Entstehen eines bedeutenden Kunstwerkes. –

Triegels  Malerei gehört zur sogenannten Leipziger Schule. Und doch unterscheidet ihn vieles von seinen Malerkollegen, allen voran von der seines Freundes Neo Rauch. Denn Triegel malt wie die Alten Meister und nennt Michelangelo, Raffael und Dürer seine Vorbilder.

Szenenfoto aus dem Film „Triegel trifft Cranach – Malen Im Widerstreit der Zeiten“ © Emilian Tsubaki

Szenenfoto aus dem Film „Triegel trifft Cranach – Malen Im Widerstreit der Zeiten“ © Emilian Tsubaki

2020 erhält er einen außergewöhnlichen Auftrag: Er soll den zerstörten Mittelteil des Altars im Naumburger Dom gestalten. Fast 500 Jahre zuvor fiel das Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren einem Bildersturm zum Opfer, nur die Seitenflügel blieben erhalten und weil es keinerlei Aufzeichnungen der Darstellung der Gottesmutter Maria mit Kind gibt, muss Michael Triegel ein gänzlich neues altes Gemälde fertigen.

Erstmals erlaubt es Michael Triegel, seinen Schaffensprozess aus nächster Nähe zu verfolgen.  Regisseur Paul Smaczny  öffnet er die Türen zu seinem Atelier, und gewährt tiefe, persönliche Einblicke in sein Verständnis von Leben, Kunst und Religion gewährte. Das Ergebnis ist ein nuanciertes Künstlerporträt, das überaus detailliert und erkenntnisreich das Entstehen eines faszinierenden Werkes offenbart.
Triegel trifft Cranach – Malen im Widerstreit der Zeiten, Kinostart: 05.02.2026, mehr Info zum Film unter: weltkino.de

Szenenfotos aus dem Film „Triegel trifft Cranach – Malen Im Widerstreit der Zeiten“ © Emilian Tsubaki