Marion Eichmann – The Paper Code

Die Ausstellung „The Paper Code“ im Museum im Kleihues Bau Kornwestheim widmet sich Marion Eichmanns künstlerischem Werk und zeigt einen breiten Querschnitt ihrer Arbeiten aus unterschiedlichen Entwicklungsphasen. Im Mittelpunkt steht dabei das Medium Papier, das Eichmann durch Zeichnen, Schneiden, Schichten und räumliche Ausdehnung transformiert. Präzise Zeichnungen alltäglicher Objekte bilden die Grundlage für farbstarke Collagen, reliefartige Wandgestaltungen und installative Arbeiten, die den Raum erobern.

Marion Eichmann vor einer ihrer Arbeiten, Foto Roman März, VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Marion Eichmann vor einer ihrer Arbeiten, Foto Roman März, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Die Motive von Eichmann entstammen dem urbanen Alltag: Fahrzeuge, Waschmaschinen, Müllbehälter und Sanitärgegenstände werden aus ihrem ursprünglichen Kontext herausgelöst und neu arrangiert. So wirkt das Bekannte unerwartet verfremdet. Humorvolle Akzente, markante Formen und intensive Farben kennzeichnen die Werke und verbinden sie zu einer dynamischen Bildsprache, die Bezüge zur Pop Art und zum nüchternen Realismus herstellt.
Ein besonderes Highlight der Schau ist die begehbare Installation „Laundromat“, in der Papier-Waschmaschinen und -Trockner einen kompletten Raum bilden. Ergänzt wird dieser durch großformatige Blumenstillleben, die mit organischen Formen einen bewusst gesetzten Gegensatz schaffen. „The Paper Code“ demonstriert die Vielseitigkeit des Werkstoffs Papier und lädt dazu ein, den Blick auf alltägliche Dinge neu zu betrachten.

7. Februar 2026 bis 5. Juli 2026,
weitere Info: museum-kleihues-bau.kornwestheim.de