21. Silbertriennale International

Ob Schalen oder eine Teekanne, Vasen oder eine Laterne – die Bandbreite an Objekten der 21. Silbertriennale International ist groß. Das Schmuckmuseum Pforzheim zeigt die ausgewählten Arbeiten dieses Wettbewerbs zur Förderung der zeitgenössischen Silberschmiedekunst, den die Gesellschaft für Goldschmiedekunst und das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau seit 1965 ausrichten. Durch Präsentationen im In- und Ausland ist er zu einer weltweit anerkannten Ausstellungsreihe geworden. Auch dieses Mal sind ausgefallene Silberobjekte zu sehen, die in ihrer Gestaltung und Fertigung von handwerklicher Präzision und künstlerischer Raffinesse zeugen. Das Spektrum der Exponate fasziniert durch seine Vielfalt. Die Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Gebrauchsgegenstand und Kunst und spielen mit den ästhetischen Materialqualitäten von Silber. Im Dialog sind Highlights des Schmuckmuseums aus Silber und Diamanten sowie aus der ethnografischen Sammlung zu sehen.

Flasche „Bottle in Silver“, Silber, Leder / Lee Sungyeoul, 2023 , Foto Sangduk Han

Kühle Brillanz – Highlights des Schmuckmuseums aus Silber und Diamanten

Alles, was glänzt, zieht die Blicke auf sich. Kein Metall vermag das Licht so stark zu reflektieren wie Silber, und die kühle Brillanz von Diamanten kommt erst durch die Fassung in weißem Edelmetall voll zur Geltung. In der historischen Sammlung werden Schlaglichter auf die vielfältige Bedeutung von Silber geworfen. Ebenfalls werden Interventionen mit ausgewählten Stücken von Grosse Sterling zu sehen sein, und eine Multimedia-Inszenierung stellt das Metall kulturhistorisch vor.
Afghanistan, Oman oder Schwarzwald?
Glanzstücke aus Silber der ethnografischen Sammlung Herion
Älteste Silberfunde stammen aus dem fünften vorchristlichen Jahrtausend und wurden in der Gebirgsregion zwischen Anatolien und Afghanistan ausgegraben. Aber auch im südlichen Schwarzwald wurde seit dem Mittelalter Silberbergbau betrieben. Der Ausstellungsbereich „Was ist Schmuck?“ kann im Hinblick auf Silber neu entdeckt werden, nicht zuletzt mit einem digitalen Grabungstisch, der kleine und große Besucher zu Archäologen werden lässt.
17. Mai 2026 bis 6. Januar 2027. Eröffnung am Internationalen Museumstag, Sonntag, 17. Mai, 17 Uhr

Weitere Info: www.schmuckmuseum.de