Ernst ist das Leben (Bunbury)

Beide Hauptpersonen in Oscar Wildes Theaterstück haben sich eine eigene fiktive Person erschaffen, um so aus den gesellschaftlichen Zwängen auszubrechen und sich zu vergnügen. Algernon Moncrieff erfindet einen kranken Freund namens Bunbury, an dessen Krankenlager auf dem Land er angeblich immer wieder gerufen wird. John Worthing dichtet sich einen Bruder namens Ernst an, der in der Großstadt einen ausschweifenden Lebensstil pflegt und dem er immer wieder zu Hilfe eilen muss. In London gibt John sich dann als eben dieser Ernst aus und führt dessen luxuriöses Lotterleben. Die Liebe sorgt schließlich für Aufruhr in den penibel gepflegten Doppelleben…

Szenenbild © Theater Heidelberg

Regisseur Christian Brey, den unter anderem eine enge Zusammenarbeit mit Entertainer Harald Schmidt verbindet, inszeniert Oscar Wildes Komödie in einer neuen Übersetzung von Elfriede Jelinek: absurd, aberwitzig, schonungslos, heutig, voll böser Pointen – und wahnsinnig komisch.

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